LED-Lichtlösungen erhöhen Sehkomfort am Industriearbeitsplatz Helles Köpfchen - KEM

LED-Lichtlösungen erhöhen Sehkomfort am Industriearbeitsplatz

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Der weltweite Wettbewerb verlangt Qualitäts- produkte mit hoher Präzision. Um unter diesen Rahmenbedingungen den erforderlichen Mehrwert zu generieren, müssen die Fertigungsstrukturen in allen Details optimiert werden. Dazu gehört auch die richtige Lichtausstattung. Richtiges Licht fördert nachweislich den Rückgang von Fehlerquoten, Krankheits- und Ausfallszeiten. Im Klartext: Gutes Arbeitslicht erhöht die Leistungsfähigkeit.

Die Gütekriterien für die Lichtqualität am Industriearbeitsplatz sind in der Norm DIN EN 12464–1 definiert. Die darin festgelegten Mindestanforderungen für eine arbeitsplatzgerechte Beleuchtung verdeutlichen, dass eine Allgemeinbeleuchtung (Raumbeleuchtung) allein auf keinen Fall ausreicht. Bei der Vielfalt der einzelnen Tätigkeiten mit völlig unterschiedlichen Sehanforderungen wird deutlich, dass spezifische Lichtlösungen eingesetzt werden müssen, damit der Arbeitsprozess ungehindert durchgeführt werden kann. Neben der Beleuchtungsstärke sind daher in hohem Maße auch Qualitätskriterien, wie die Abstrahlcharakteristik, die Blendfreiheit und die Flexibilität der eingesetzten Leuchten von entscheidender Bedeutung. Hinzu kommen Kriterien, die heute bereits wichtige Entscheidungsfaktoren darstellen, in der Zukunft jedoch immens an Relevanz und Dynamik gewinnen werden. Dazu gehören die Wartungsfreundlichkeit und in besonderem Maß die Energieeffizienz. Kostenintensiver Wartungsaufwand in Form von teuren Stillstandzeiten beispielsweise an einer Werkzeugmaschine wird von den Anwendern immer weniger toleriert.

LED – das Licht der Zukunft
Nach dem Siegeszug der LEDs als Lichtquellen mit Signalcharakter und vielfältigen Leuchtenkonfigurationen für dekorative Anwendungen sind nun auch funktionale Lichtlösungen mit LEDs erhältlich. Die Vorteile liegen auf der Hand: Hohe Lichtleistung, extrem lange Lebensdauer, geringer Energieverbrauch und äußerst kompakte Baugrößen setzen neue Maßstäbe für eine professionelle Lichttechnologie. Mit den neuen LED-Leuchtenserien hat das Unternehmen Waldmann diese Vorteile systematisch in Form spezifischer Lichtlösungen für Maschinen- und Industriearbeitsplätze umgesetzt. Zielsetzung war, eine neue Dimen- sion hochwertiger Lichttechnik zu schaffen, die ökonomisch, bedienfreundlich und flexibel ist und optimale visuelle Bedingungen für die besonderen Sehaufgaben in der Produktion bereitstellt.
Professionelle Lichtanwendung
Herzstück der neuen LED-Technologie ist eine in die Leuchte integrierte, völlig neu entwickelte Elektronik, die Netzspannungsschwankungen intelligent ausgleicht und über ein eingebautes Thermomanagement verfügt. Je nach Anforderung ist die „Spot LED 003“ als Punkt- oder Flächenlicht einsetzbar. Durch Verwendung von entsprechenden optischen Vorsatzlinsen kann die Abstrahlcharakteristik genau der gewünschten Lichtqualität angepasst werden. Der Einsatz neuester Luxeon K2 LED-Lampen gewährleistet eine gleichbleibend hohe Beleuchtungsqualität über eine Lebensdauer von bis zu 50 000 Stunden. Das entspricht umgerechnet rund sechs Jahren Dauerbetrieb. Zudem entwickeln die LEDs kaum Wärme in Abstrahlrichtung, so dass beim Betrieb in Maschineninnenräumen das lästige Einbrennen von Kühl- und Schmiermitteln ausbleibt und eine gleichbleibend hohe Beleuchtungsstärke gewährleistet ist.
Die hochfrequente Lichterzeugung bringt absolut gleichmäßiges und flackerfreies Licht an den Arbeitsplatz und verhindert außerdem die gefürchteten Stroboskop-Effekte. Das eliminiert nachhaltig die Unfallgefahr bei der Wartung und Einrichtung. Da die neuen LED-Leuchten zudem unempfindlich gegenüber Vibrationen und Stößen sind, eignen sie sich hervorragend für die Beleuchtung von Maschinen- und Industriearbeitsplätzen. Auch die Materialausstattung wird diesen Anforderungen gerecht. Das Aluminiumgehäuse und das gehärtete Schutzglas sind verschleißfest, hitze- und korrosionsbeständig und in Schutzart IP 67 auch absolut wasserdicht. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil: Der hohe Blauanteil im LED-Licht fördert nachweislich die Konzentration und Motivation. Das bedeutet mehr Sicherheit und höhere Leistungsfähigkeit in der Fertigung. Dank der ausgeklügelten Elektronik kann die Leuchtenserie Spot LED 003 direkt an 24 V Gleich- oder Wechselstrom angeschlossen werden.
Weit ausladend: die Gestängeversion
Für ein optimal ausgeleuchtetes Bearbeitungsfeld an größeren Maschinen und Anlagen sorgt die Gestängeversion. Ihr Leuchtenarm hat eine Reichweite bis 800 mm und ermöglicht, größere Distanzen zwischen dem Befestigungspunkt des Leuchtenfußes und dem Arbeitsbereich zu überbrücken. Das leichtgängige Zwischengelenk mit Tellerfedern und das Kopfgelenk ermöglichen eine schnelle und individuelle Positionierung des Lichts. Zusätzliche Freiheitsgrade bieten die Einstellmöglichkeiten des Fußgelenks.
Für den festen Einbau in Maschinen ist die Gelenkkopfversion der Spot LED 003 entwickelt worden. Hier kommt die Robustheit der Leuchtenfamilie besonders zum Tragen, da Fremdkörper durch den geschlossenen Leuchtenkopf kaum eindringen können. So ist das Leuchtmittel beispielsweise vor Spänen bei Schleif-, Gravier- und Sägearbeiten bestens geschützt. Das Kopfgelenk erlaubt die den jeweiligen Anforderungen entsprechende Einstellung. Besonders praktisch ist der als Zubehör erhältliche Magnetfuß, mit dem sich die Leuchte ganz einfach an der Maschine befestigen lässt. Für eher begrenzte Platzverhältnisse im Arbeitsbereich empfiehlt sich die Schlauchversion der Leuchte. Mit einer Ausladung von 600 mm erlaubt der biegsame Metallschlauch selbst unter engen Verhältnissen jede denkbare Posi- tion des Leuchtenkopfes. Der Schlauch ist so geschmeidig, dass er leicht geformt werden kann, verhindert aber gleichzeitig ein lästiges Nachschwingen des Leuchtenkopfes und hält zuverlässig dessen Position. Selbst nach 20 000 Bewegungen zeigt das Material nach Herstellerangaben keine Ermüdungserscheinungen.
Fest verbunden: die Auf- und Einbauversionen
Für die einfache Integration in kleine Maschinen und Anlagen mit beengten Platzverhältnissen eignen sich die Auf- bzw. Einbauversionen. Voraussetzung ist, dass die Lichtrichtung fixiert bleiben kann. Die Aufbauversion zeichnet sich durch schnellen Einbau und geringe Installationskosten aus. Die Einbauversion wird komplett in die Maschinen- innenwand integriert. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn im Maschineninnenraum keine raumgreifenden Komponenten toleriert werden können. Bei diesen Leuchtenversionen mit ihren minimalen Bauformen ist darauf hinzuweisen, dass die Montage zur Gewährleistung einer ausreichenden Wärmeableitung an eine Metalloberfläche von mindestens 1000 cm2 erfolgen muss.
Twin-C: Licht richtig kombiniert
Oftmals sind ganzheitliche Lösungen gefordert, die durch den Einsatz einzelner Leuchten nicht komplett bewältigt werden können. Die Leistungsprofile verschiedener Leuchten bilden die Grundlage für eine neue Lichtphilosophie. Twin-C ist immer individuell, sozusagen passgenau auf die Anforderungen zugeschnitten. Ein Beispiel aus dem Bereich der Maschinenbeleuchtung ist die Kombination von Lichtkomponenten mit Flächen- und Punktlichtcharakteristik. In diesem Fall wird hohe Beleuchtungsstärke punktuell nur in den Zonen generiert, in denen sehr starkes Licht benötigt wird.
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