Motek und Bondexpo: Ausstellerzahl nähert sich der 900er Marke Hallen 5 und 6 thematisch geordnet - KEM

Motek und Bondexpo: Ausstellerzahl nähert sich der 900er Marke

Hallen 5 und 6 thematisch geordnet

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Die Zeiten der bewusst gemischten Platzierung der Aussteller sind vorbei. In Halle 5 und 6 wartet der Branchentreff für die Produktions- und Montageautomatisierung, Motek, ab sofort mit einer Themenstrukturierung auf. In den Folgejahren soll das Konzept auf weitere Hallen ausgeweitet werden.
Mit einem neuen Konzept trägt der Motek-Veranstalter P. E. Schall dem sich verändernden Verhalten der Fachbesucher zur Informations-Beschaffung Rechnung. Abgestimmt mit dem neu gebildeten Aussteller-Beirat sollen künftig in jeder Halle der Internationalen Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung drei bis vier Themengruppen konzentriert und für die Fachbesucher als spezifische Leistungsshow präsentiert werden. Entgegen der bisherigen bewusst gemischten Platzierung bietet die klarere Strukturierung einen Überblick im Kompaktformat. Besucher können sich so schneller einen Überblick über ihr Interessensgebiet verschaffen. Begonnen wird dieses Jahr mit den Hallen 5 und 6. In Halle 5 konzentrieren sich die Schwerpunkte „Schlüsselfertige Montageanlagen“ sowie „Schraub- und Verbindungstechnik“. In Halle 6 können sich Besucher ebenfalls über „Schlüsselfertige Montageanlagen“ sowie über „Füge-/Klebetechnologie“ informieren. In den folgenden Jahren wird die thematische Strukturierung weiterer Hallen sukzessive fortgesetzt und den sich am Markt abbildenden Trends angepasst. Die Motek deckt die Bereiche Montageanlagen und Grundsysteme, Handhabungstechnik, Prozesstechnik zum Fügen, Bearbeiten, Prüfen und Kennzeichnen, Komponenten für den Sondermaschinenbau sowie Software und Dienstleistungen ab. Die Branchenplattform bildet erneut die ganze Welt der Automation ab. Konstrukteure und Anwender bekommen hier bereichsübergreifende Lösungsansätze vermittelt, angefangen von Detaillösungen und bis hin zu schlüsselfertigen Systemlösungen. Prozessketten-Kompetenz beweist die Messe durch die Verlinkung von Robotik/Handhabungstechnik, Zuführung/Materialfluss, Greifen/Bearbeiten sowie Fügen/Verbinden. In Verbindung mit der Schwesterveranstaltung Bondexpo, der Internationalen Fachmesse für Klebetechnologie, erhält der Anwender alle relevanten Informationen für die wirtschaftliche Realisierung von Montage-Lösungen. Die Bondexpo widmet sich explizit dem Thema Kleben/Fügen/Verbinden und nimmt damit eine Schlüsselposition ein. Auch diesmal haben sich wieder alle Marktführer angemeldet, um am internationalen Branchentreff für die Produktions- und Montageautomatisierung teilzunehmen. Veranstalter Schall strebt an, mit seinem Fachmessen-Duo 1000 Aussteller zu erreichen. Bereits Anfang September hatten sich 950 Aussteller zur Messe angemeldet, davon 80 zur Bondexpo. Laut Veranstalter findet der Branchentreff mehr und mehr auch das Interesse von Anbietern wie vor allem Anwendern aus spezialisierten oder bereichsübergreifenden Unternehmens-Disziplinen. Zu nennen wären hier etwa die Blech-, Kunststoff- und Holzbearbeitung, die Prüf-/Testtechnik, die Verpackungs- und Kommissionier-Technik sowie auch die Intralogistik und das Distributionswesen. Mit den sich überschneidenden Prozessen und steigendem Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad sowie dem Leistungsvermögen moderner, hoch flexibel und universell einsetzbarer Handhabungs- und Robotersysteme, ergeben sich für sie fast täglich neue Betätigungsfelder. Selbiges gilt im Übrigen auch für die Anwendung der an der Bond-expo präsentierten Kleb-, Dicht-, Dämm-, Schäum- und Vergießtechnologien. Denn speziell denen eröffnen sich mit zunehmendem Einsatz von Hybrid-Materialien, Faserverbundwerkstoffen und Composites ebenfalls weitere Anwendungsmöglichkeiten, beziehungsweise machen Klebstoffe in vielen Fällen erst das Fügen und Verbinden der genannten Werkstoffe und Materialien möglich. Eine Herausforderung dabei ist die Applikation von Klebstoffen, die neben einem sparsamen und funktionsgerechten Auftrag auch emissionsfrei, sauber und rückstandsfrei vonstattengehen soll. Von der Bauteile-Fertigung über die Baugruppen-Montage bis zur Endmontage müssen viele mechanische und thermische Verfahren und Arbeitsprozesse nicht nur ineinandergreifen, sondern in den Gesamtprozess integriert werden. Zwischen den einzelnen Prozessen wird zudem geprüft und weiter verarbeitet und immer wieder gefördert, gegriffen, positioniert, gefügt. Parallel dazu verlangt die stückzahlflexible Variantenfertigung nach maximaler Aufbau-, Rüst-, Umrüst-, Nutzungs- und Anwendungs-Flexibilität, wie sie an der Motek in Stand-alone-Stationen oder in Workflow-integrierten Anlagenlösungen zu sehen ist. Ergänzt wird das Messe-Duo durch die begleitenden Sonderschau- und Forums-Veranstaltungen wie die „Arena of Integration“, ausgerichtet vom Landesnetzwerk Mechatronik Baden-Württemberg, oder das Aussteller-Forum des privaten Messeveranstalters P.E. Schall. Zur Routenplanung wird es wieder die Spezial-Messeführer für „Montageanlagenbau und Roboter-Systemintegratoren“ sowie „Fügetechnik“ geben, zu finden auf der Internetseite der Messe. mc www.motek-messe.de
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