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Grüne Vorzeichen und graue Aschewolken

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Ein Unglück kommt selten allein: Montag, 19. April – ein Lkw rammt meinen Leihwagen. Totalschaden. Freitag, 24. April – ein BMW rammt meinen Privatwagen. Totalschaden. Aber Glück im Unglück. Ich habe es – wenn auch mit einiger Verspätung – zur Hannover Messe geschafft.

Dort standen im Vorfeld die Vorzeichen auf grün: Langsam schien sich die Industrie von der schweren Wirtschaftskrise zu erholen. In den letzten vier Wochen vor der Hannover Messe hatten sich noch 250 Aussteller kurzentschlossen angemeldet. Messechef Wolfram von Fritsch hocherfreut: „Das haben wir noch nie gehabt!” Das Motto „Effizienter – Innovativer – Nachhaltiger“ hat nach langer Abstinenz auch Branchenriesen wie Thyssen Krupp oder RWE wieder nach Hannover gelockt. 500 Unternehmen sollten Erstaussteller in Niedersachsen sein, sofern sie es rechtzeitig nach Hannover schafften. Der Asche spuckende Eyjafjallajökull sorgte schon am Eröffnungstag dafür, dass weder Angela Merkel noch Silvio Berlusconi pünktlich eintrafen. Die Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Claudio Scajola sprangen in die Bresche.
Doch die Industrieschau, vom Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG, Dr. Wolfram von Fritsch, als Vulkan-Messe bezeichnet, hat vor allem an den ersten drei Messe-Tagen unter den Flugverboten gelitten. Trotz starker Bemühungen hatten es rund 300 der insgesamt immerhin 4800 Aussteller nicht geschafft, ihre Stände rechtzeitig zu besetzen.
Es ist schwer zu beziffern, für wie viele entgangene Aufträge die Vulkanasche gesorgt hat. Dennoch ist der „Packen wir es an“-Schlachtruf der Bundeskanzlerin am 24. März in Stuttgart „Wir müssen schauen, dass wir stark aus der Krise herauskommen – möglichst stärker, als wir hineingegangen sind”, nun schwerer umzusetzen.
Dennoch: Die Hannover Messe war auch in diesem Jahr wieder eine Leistungsschau. 4000 Neuheiten, hauptsächlich aus den Bereichen Energie und Energieeffizienz, Elektrische Antriebe, Roboter und Leichtbau, gab es zu bestaunen. Mein persönliches Highlight: Das erste Flugzeug, das ausschließlich mit der Brennstoffzelle starten kann, die Antares DLR-H2, präsentiert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Während der partikelfreien Reaktion entsteht beim Antrieb als Reaktionsprodukt nur Wasser. Wird der Wasserstoff durch regenerative Energien hergestellt, fliegt der Motorsegler ohne den Ausstoß von CO2 (mehr darüber auf Seite 12).
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