Radial-Wellendichtringe für kritische Einsätze

Gleichen Einbauraum nutzen

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Für extreme Einsatzbedingungen, unter denen Elastomer Dichtungen nicht mehr funktionstüchtig sind, wird ein Radialwellendichtungs-Programm mit besonders hohen Leistungswerten angeboten. Diese Dichtelemente sind für Rotationsbewegungen bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten, aggressiven Medien und hohen Temperaturen ausgelegt.

Dieser Beitrag stammt aus dem Hause Angst+Pfister GmbH, Mörfelden

Einbau DIN-konform
Selbstverständlich sind die hier vorgestellten Dichtungen von Angst+Pfister nach DIN 3760 ausgelegt und können problemlos Elastomer-Wellendichtringe, deren Einbauräume dieser Norm entsprechen, ersetzen. Der VR-Radial-Wellendichtring besteht im wesentlichen aus einem oder mehreren metallischen Stützkörpern und einem gummielastischen Membrankörper. Die Dichtlippen sind nicht federunterstützt und dichten ausschließlich durch die Vorspannung. Die beiden Elemente Metall und Elastomerkörper sind so konstruiert, daß sie lose verbunden werden können, das heißt, sie sind nicht zusammen- bzw. einvulkanisiert. Der VR-Ra-dial-Wellendichtring ist dank seinem speziellen Aufbau geeignet, hohe Umfangsgeschwindigkeiten und hohe Druckbelastungen bei geringen Reibungsverlusten aufzunehmen. Da die Radialkraft des VR-Dichtringes an der Dichtlippe nur zirka ein Drittel derjenigen eines federunterstützten Radial-Wellendichtringes beträgt, ist auch der durch Reibung verursachte Temperaturanstieg geringer. Dies aber nur bei optimalen Schmierverhältnissen.
n Betriebstemperatur: – 50°C bis +250°C (je nach Werkstoff)
n Druckbeständigkeit: max.15 bar ( abhängig von der vorgegebenen Umfangsgeschwindigkeit)
n Umfangsgeschwindigkeit: max 40 m/s ( je nach Werkstoff)
PTFE-Radial-Wellendichtringe
Der Radialwellendichtring Radiamatic HTS 11 besteht im wesentlichen aus einem PTFE-Dichtungskörper mit Dichtlippe. Die Dichtlippe ist selbsttätig durch das „plastische Gedächtnis“ nachspannend, ohne Federunterstützung. Für den Festsitz im Gehäuse sorgt ein Stahlring, der nicht mit dem Medium in Berührung kommt. Der HTS 11 ist bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten und hohen Temperaturen einsetzbar. Weitere Vorteile sind die universelle chemische Beständigkeit und die selbstschmierenden Eigenschaften des Werkstoffes PTFE.
Der PTFE-Radial-Wellendichtring PDR MHX 2000 ist wie der HTS 11 eine Rotationsdichtung für extreme Einsatzbedingungen. Er weist jedoch einen unterschiedlichen Aufbau auf. Die selbsttätig nachspannende Dichtlippe ohne Radialfeder ist im Metallgehäuse eingeklemmt. Ein Klemmring sorgt für eine dauerhahe Fixierung der Dichtlippe im Metallgehäuse. Eine Elastomereinlage bewirkt eine radiale Vorspannung und verhindert das Wegfliessen der PTFE-Dichtlippe. Das Metallgehäuse wird unter Vorspannung in der Aufnahmebohrung positioniert und dichtet statisch ab.
> Radial-Wellendichtringe
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