Mit kundenorientierter Struktur zur Nummer eins der Fluiddichtungen

Frischer Wind

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Nach der Übernahme von Merkel durch die Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik 1997 gab es viel zu tun. Das Ziel der Veränderungen: Ausbau der Marktführerschaft bei Dichtungen in der Fluidtechnik und im Schwermaschinenbau. Nun arbeitet der Dichtungs-spezialist daran, die partnerschaftliche Zusammen-arbeit mit den Kunden weiter zu intensivieren.

KEM-Redakteurin Angela Scheufler erstellte den Beitrag nach Informationen der Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik KG, Weinheim

Durch gezielte Akquisitionen bietet Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik heute das weltweit breiteste und tiefste Sortiment für relevante Märkte.
Nach der Übernahme von Merkel hat das Unternehmen etwa 16,5 Mio. E investiert, um den Betrieb technologisch auf den neuesten Stand zu bringen. Ein wichtiger Punkt war das Sicherstellen der Lieferfähigkeit und -pünktlichkeit. Mit der Marke „Merkel“, den Investitionen und einer motivierten Mannschaft gelang es bereits nach kurzer Zeit, das Vertrauen der Kunden zurück zu gewinnen. Die Mitarbeiter in den neuen Business-Units haben nun die Verantwortung für den gesamten Prozess ihres jeweiligen Produkts.
Besonders hohe Anforderungen werden an die Dichtungen der Hauptlager in Windkraftanlagen gestellt. Sie müssen leckagefrei sein und über Jahre hohe Betriebssicherheit gewährleisten. Bei der Erstmontage und im Servicefall müssen sich die Dichtungen einfach handeln lassen. Auch bei ungünstigen Umgebungsbedingungen ist lange Lebensdauer erforderlich, ein breiter Temperatureinsatzbereich und hohe Verschleißfestigkeit. Zum Einsatz kommen hier endlose aus Form vulkanisierte Wellendichtringe (WDR), bestehend aus verschleißfesten Werkstoffen NBR, HNBR oder FPM. Den WDR Radi-1635 gibt es in Durchmessern von rund 200 bis 3 000 mm. Er ist korrosionsfrei und für den Service vorbereitet. Der selbsthaltende WDR Rash-0185 steht auch in kleineren Profilen zur Verfügung und verfügt über einen Presssitz, hohe statische Dichtheit und erfordert keine axiale Verpressung im Einbauraum.
Internet
Ausführliche Informationen
Simrit
Freudenberg
Merkel
Interview mit Jörg Sost, Vorsitzender der Geschäftsleitung Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik KG
KEM: Welchen Gewinn hat die Übernahme von Merkel für Freudenberg gebracht?
Sost: Mit den Merkel-Produkten haben wir unser Angebot in der Hydraulik-Industrie so abgerundet, dass wir für die Mobil- und die Stationärhydraulik ein komplettes Sortiment an Standard- und an individuellen Lösungen bieten können. Damit entsprechen wir dem Kundenwunsch, alles aus einer Hand zu bekommen.
KEM: Was unterscheidet Ihr Unternehmen vom Wettbewerb?
Sost: Als Technologiespezialist bieten wir unseren Kunden ein hohes Maß an Serviceorientierung, hohe Beratungsintensität und tiefes anwendungsorientiertes Verständnis. Wir arbeiten eng mit ihnen zusammen, um die besten Lösungen für jeweilige Anwendungen zu entwickeln. Dabei kommen alle unsere Stärken zum Tragen, wie unser breites Werkstoff-Know-how, unsere Innovationskraft und die hohe Qualität unserer Produkte. Mit schneller Belieferung und höchster Verfügbarkeit erreichen wir die Kundenorientierung, die gerade im Hydraulikgeschäft wichtig und entscheidend ist.
KEM: Welche Anstrengungen sind noch notwendig?
Sost: Wir wollen in den nächs-ten Jahren die Partnerschaft mit unseren Hydraulik-Kunden weiter intensivieren, indem wir unsere Service- und Beratungskonzepte noch individueller gestalten. Bei Standardlösungen gilt es, die schon bestehende, schnelle und unkomplizierte Abwicklung über unser e-Business-Tool „Simrit online“ weiter auszubauen. In den Nischengeschäften werden wir unsere Führerschaft systematisch und konsequent weiterentwickleln und Kunden weltweit den gewünschten Service bieten.
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