Maximale Ausfallsicherheit bei minimaler Baugröße

Frequenzumrichter mit Power

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Durch die immer weiter zunehmende Automatisierung und die mögliche Vernetzung drehzahlveränderbarer Antriebsmodule nimmt die Entwicklung auch bei Frequenzumrichtern stetig zu. Ein Ratinger Hersteller ist hier Vorreiter und setzt Maßstäbe mit der Miniaturisierungsphilosophie „kleinste Baumaße bei größter Leistung.“ Die Entwickler sind jedoch nicht nur bestrebt, diese Standards innerhalb der eigenen Produktreihen zu toppen.

Der Autor Christian E. Manzei ist Manager Marketing Communications Industrial Automation bei der Mitsubishi Electric Europe, Ratingen

Der Vergleich im internationalen Markt beweist, dass Mitsubishi Electric zum Beispiel auch im Frequenzumrichter-Segment Geräte baut, die bei hoher Überlastfähigkeit beste Ergebnisse in bescheidener Produktgröße liefern.
Ein neuer Frequenzumrichter des Herstellers erweitert seine 500er Serie im kleinen Leistungsbereich: Bei ebenfalls kleiner Baugröße wurde der Inverter in dreiphasiger Ausführung für Märkte mit einfachen Anwendungen konzipiert. Während sein Bruder Kleinstantriebe im Leistungsbereich von 0,2 bis 1,5 kW einphasig regelt, agiert der „Neue” 3-phasig zwischen 0,4 und 3,7 kW. So wird das Ratinger Untenehmen auch im Frequenzumrichter-Segment mit einem der kleinsten Inverter der Welt (13,82 cm² Montageplatz) seinen Miniaturisierungsansprüchen völlig gerecht.
Neues Mitglied der 500er Serie
Ob niedriger, mittlerer oder hoher Leistungsbereich – die Ratinger haben nun auf alle Anforderungen die passende Lösung. Der neue FR-S 540 ist die kostengünstige Antwort für Einsatzfälle zwischen 0,4 und 3,7 kW. Dabei ist er im Gegensatz zum FR E 540 in seinen Leistungen für weniger komplexe Anwendungen spezifiziert.
Die gesamte 500er-Range spricht im wahrsten Sinne des Wortes eine einheitliche Sprache: Vom FR-S 500 über den FR-A 540 bis hin zum FR-A 540 L wird ein einheitliches Bedienkonzept deutlich. Sowohl die Parameter als auch deren Bedeutung sind in der 500er Reihe identisch. So ist eine eigens programmierte Software für die komplette Inverter-Serie kompatibel und erlaubt dem Anwender eine rasche Inbetriebnahme und Einstellung auf die jeweilige Applikation.
Statt Tastatur vereinfacht der sogenannte „Digital Dial” wie schon bei dem Frequenzumrichter FR-S 520 S die Einstellung der Applikationsparameter. Weiteres Plus: Der Anwender kann festlegen, dass er nur Zugriff auf die 12 wichtigsten Parameter hat, was eine schnelle Inbetriebnahme begünstigt und mögliche Fehlerquellen eliminiert. Ausserdem hat Mitsubishi Electric auch bei dem FR-S 540 für eine optimale Visualisierung der Software-Funktionen wie Strom-, Spannungs- oder Drehmomentanzeige gesorgt.
Kommunikationsfähig – auch im Verbund
In den seltensten Fällen sind Frequenzumrichter „Einzelkämpfer”, sondern häufig Teil einer Automatisierungskette. So stellt der Anwender immer häufiger die Frage nach In-tegrationsmöglichkeiten in schon bestehende oder neu zu installierende Automatisierungskomponenten. Hierbei ist ein hohes Maß an Bedienerfreundlichkeit mittlerweile Standard. Dies vereinfacht Abläufe, vermeidet Fehler und hilft bei der Ortung und Analyse von Störungen im Automatisierungsprozess. Der FR-S 540 erfüllt diese Ansprüche alle gleichermaßen – und das „en miniature”.
Zur Einbindung in einen Automatisierungsverbund ist eine serielle Schnittstelle RS 485 Standard, die eine Vernetzung von bis zu 32 Frequenzumrichtern ermöglicht. Die Kommunikation mit dem PC (VFD Setup SW) oder mit einer SPS ist genauso leicht realisierbar wie die Verbindung zu Bediengeräten im Verbund mit weiteren Umrichtern oder die Anbindung an das Internet, beispielsweise für Statusänderungen. Bei Bedarf kann der Anwender jederzeit eine der externen Bedieneinheiten aus der 500er Serie nutzen, um etwa Parameter bei Serienmaschinen oder größeren Anlagen zu kopieren.
Hardware vom Feinsten
Auch bei der Entwicklung der FR-S 540-Hardware setzt Mitsubishi Electric auf eigenes Know-how. Somit bietet das Ratinger Unternehmen Qualität und Funktionalität auf höchstem Niveau. Wie schon beim FR-S 520 ist auch hier das Transistor Power Modul mit einer „Automatic Torque Boost”-Kontrolle ausgestattet. Diese sorgt für ein annäherndes Drehmomentverhalten wie ein Vector-geregelter Inverter und erreicht 150 % Moment bei 6 Hz. Ausserdem sind auch beim FR-S 540 eine Phasenüberwachung sowie eine hardwaremäßige Überstromüberwachung Standard.
Geregelte Einschaltstrombegrenzung. Um Problemen mit der hohen Belastung der vorgeschalteten Kontakte oder Schutzorgane im Einschaltmoment zu umgehen, regelt eine Einschaltbegrenzung den Start des Inverters. Die durch das Bremsen des Motors rückfließende Energie des Antriebs kann bei einer Verbindung mehrerer Frequenzumrichter über den sogenannten Zwischenkreisanschluss (P, N) dem nächsten Umrichter wieder zur Verfügung gestellt werden.
Neben der Anzeige und Einstellung der Parameter können alle Betriebszustände von Umrichter und Motor überwacht werden. Störungen werden durch Fehler-Codes angezeigt.
Eine schnelle, einfache Inbetriebnahme und Bedienung bedeuten Zeitersparnis und damit Kostenreduzierung. Mit Hilfe des fest eingebauten Jog-Shuttles, dem sogenannten „Digital Dial”, hat der Anwender einen weitaus schnelleren direkten Zugriff auf alle wichtigen Antriebsparameter als es mit herkömmlichen Tasten möglich ist.
Ausführliche Informationen
Frequenzumrichter
KEM 410
Mitsubishi Produktportfolio
KEM 411
Internet
Fakten zu Mitsubishi Electric
Seit mehr als 75 Jahren gehört Mitsubishi Electric weltweit zu den größten High-Tech-Konzernen in den Bereichen Transport, Konstruktion, Kommunikationstechnologie und auch Satellitentechnik. Dieser in 36 Ländern erzielte Erfolg spiegelt sich auch im Umsatz wider, der im Geschäftsjahr 2000 mehr als 35 Milliarden US-Dollar betrug. Der Sektor Industrie-Automation von Mitsubishi Electric entwickelt, produziert und vertreibt unter anderem speicherprogrammierbare Steuerungen, Industrie-Roboter und Antriebslösungen. Alles Produkte, die sich durch ein Höchstmaß an Qualität, Zuverlässigkeit und Bedienerfreundlichkeit auszeichnen. Die Europazentrale hat ihren Sitz in Ratingen bei Düsseldorf und verfügt über ein umfangreiches Zentrallager und ein detailliertes Logistiksystem, das eine bedarfsgerechte Lieferung der Produkte vor Ort garantiert.
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