Aus Praxis-Forderungen entwickelt: Feature-basiertes 2D/3D-CAD

Freiheit für den Konstrukteur!

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Das CAD-System Logocad gilt wegen seiner konse-quenten Branchen-orientierung schon lange als Insider-Tip unter Konstrukteuren im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Die jüngste Produktlinie Logocad Triga integriert nun auch alle modernen Standards in puncto 3D-Funktionalität.

Die Autorin, Manuela Schenk, ist Mitarbeiterin der Wiechers & Partner Daten-technik GmbH, Monheim

Dabei bleibt sich die Lösung funktional und ergonomisch „treu“ und hat somit einige erwähnenswerte Charakteristika vorzuweisen, die insbeson-dere in komplexen Projektierungszusammenhängen überzeugen.
3D ist heute bereits Standard unter den modernen CAD-Systemen. Auch der komplexe Maschinen- und Anlagenbau, der die Leistungsfähigkeit bislang eher an Funktionalität denn an den Darstellungsmöglichkeiten gemessen hat, orientiert sich zunehmend in diese Richtung. Mit den gängigen – in der Produktkonstruktion etablierten Systemen – lassen sich Projekte mit einer höheren Teilevielfalt jedoch nur annähernd so umsetzen, wie es die Branche als praxisgerecht betrachtet.
Gefordert sind Lösungen, die sowohl gewohnte 2D- als auch moderne 3D-Konstruktionsmöglichkeiten selbstverständlich integrieren, wobei Transparenz und Logik im Sinne eines durchgängigen Engineerings besonders maßgeblich sind.
Flexibles Arbeiten
In der Arbeit mit Logocad Triga wird der Grundsatz deutlich, den gesamten Konstruktionsprozeß so flexibel wie möglich zu gestalten. Das bedeutet in erster Linie, daß der Konstrukteur zu jedem Zeitpunkt seine Arbeitstechnik projektspezifischen Anforderungen anpassen kann. Er hat nicht nur die Wahl zwischen 2D und 3D, sondern kann auch bestimmen, aus welcher Richtung er die Konstruktion mit den entsprechenden Verknüpfungslogiken beeinflußt. Zwei Möglichkeiten lassen sich parallel während einer Konstruktion nutzen:
Zum einen können aus einer Zusammenbauzeichnung Einzelteile als Details ausgelagert und einzeln bearbeitet werden. Bei diesem sogenannten „Top-Down-Design“ aktualisieren die Änderungen in den Detailzeichnungen bei Bedarf die Zusammenbauzeichnung. Zum anderen können mit der gleichen Technik Projekte aus bereits vorhandenen Bauteilen von „unten nach oben“ aufgebaut werden.
Durchblick und Durchgängigkeit mit „Features“
Bauteile und Baugruppen werden in Logocad Triga als Feature-Elemente konstruiert. Features sind parametrisierte Arbeitsschritte, die bei der Zusammensetzung eines komplexen Körpers dokumentiert werden.
Mit der zeitlich sortierten Aufzeichnung aller konstruktionstechnisch relevanten Daten „kennt“ jeder 3D-Körper seine eigene Entstehungsgeschichte.
Diese wird im sogenannten Navigator dargestellt. Mit seinen besonderen Funktionen zur Ansichts- und Änderungsverwaltung ist der Navigator das zentrale Steuerungselement in Logocad Triga. Neben der Online-Anzeige aller Änderungen und Verweise ermöglicht er beispielsweise auch ein komfortables Drag and Drop: Eine Stanzung kann man einfach an eine andere Stelle im Featurebaum verschieben oder auch kopieren. Gleiche Arbeitsschritte müssen nicht mehr mehrfach durchgeführt werden.
Mit der Featureobjekttechnik lassen sich auch eigene Teilebibliotheken aufbauen. Nach der Konstruktion eines Teils generiert Logocad Triga vollautomatisch einen Eintrag in einer ODBC-Datenbank. Ein Datensatz kann beispielsweise Geometrie- und Stücklisteninformationen, Rendermaterialien und zahlreiche andere Parameter enthalten. Ähnliche Teile können einfach durch Kopieren der Datensätze und Änderung einzelner Parameter erzeugt werden.
Für konsequente Durchgängigkeit sorgt in Logocad Triga unter anderem auch ein Stücklistenmodul, das ebenfalls auf einer ODBC-fähigen Datenbank basiert.
Die Stücklisteninformationen stehen so auch anderen Applikationen oder für Auswertungen zur Verfügung. Über die ODBC-Verknüpfung können auch Informationen aus Hersteller- oder Zulieferdatenbanken automatisch integriert werden. Aber auch eine Anbindung an PPS-Systeme ist leicht realisierbar. Das Ausgabeformat der Stückliste ist flexibel auf unternehmensspezifische Belange anpaßbar.
Vom Renderbild zum Modell
Realistische Modelle und Zeichnungen können eine wertvolle Ergänzung zur Vertriebsarbeit sein. Deshalb gewinnen Visualisierung und Dokumentation von Baugruppen zunehmend an Bedeutung. Mit dem in Logocad Triga integrierten Renderer können gemäß modernstem CAD-Standard photorealistische Bilder direkt aus den Konstruktionsdaten generiert werden.
Hinzu kommt die Möglichkeit, selbstablaufende Bildsequenzen im Renderer- oder Shadingmodus aufzuzeichnen. Dabei wird für die gerenderte oder schattierte Darstellung mit OpenGL ein weiterer weltweit anerkannter Standard verwendet.
Über die ebenfalls standardmäßig integrierte Stereolithografie-Schnittstelle lassen sich Modelle im Rapid-Prototyping-Verfahren erstellen.
Ergonomisches Handling
Mit seiner typischen Mehrbildschirm- und Mehrzeichnungstechnik bietet Logocad Triga in puncto Bedienungsweise eine weitere nützliche Raffinesse. Das System kann wahlweise mit ein, zwei oder drei Bildschirmen eingesetzt werden und gleichzeitig bis zu 19 Zeichnungen aktiv im Speicher verwalten. Bis zu 40 dynamisch aktualisierende Fenster lassen sich über die komplette, entsprechend über eine sich bis zu drei Bildschirme erstreckende Arbeitsfläche anordnen. Der Einsatz der Mehrbildschirmlösung rechnet sich schon nach kürzester Zeit durch die Beschleunigung des Konstruktionsprozesses, die mit der übersichtlichen Bearbeitung mehrerer Zeichnungen erzielt wird. Noch mehr Geschwindigkeitsvorteile erreicht Logocad Triga durch seine ergonomische Eingabetechnik mit Freihandsymbolen, Objektfang und dem funktionsorientierten Cursor.
Zum Systemkonzept
Im Sinne der Praxisnähe hat man für Logocad Triga in einigen Aspekten einen eigenen Ansatz gewählt. Maximale Konstruktionsfreiheit mit branchenspezifischer Logik zu verbinden, ohne auf die Annehmlichkeiten moderner Technolo- giestandards zu verzichten – das sind in Kürze die wichtigsten Maßgaben der Produktentwicklung. Dazu zählt heute natürlich auch die Flexibilität in puncto Projektaustausch mit Anwendern anderer CAD-Lösungen, z.B. in den Formaten IGES-3D, IGES-VDAFS oder den neuen ISO-Standard STEP.
Mit diesem Leistungsspektrum erfüllt Logocad Triga alle Kriterien für einen erfolgreichen Vormarsch an die Front der bekannten 2D-/3D-CAD-Systemriege.
Logocad Triga aus der Entwicklung der Logotec Software GmbH wird im gesamten deutschsprachigen Raum von Niederlassungen und Werksvertretungen der Wiechers & Partner Datentechnik GmbH angeboten.
„2D muß sein“
3D bringt zusätzliche Planungs- und Präsentationsqualität in den Konstruktionsprozeß. 2D ist das Werkzeug für die Präzisionsarbeit. Deshalb wird in Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Produktion nach wie vor die Zeichnung als wichtigstes Arbeitsmittel betrachtet. Mit Logocad Triga werden diese zwei grundlegenden CAD-Funktionalitäten praxisgerecht vereint. Die 2D-Werkstattzeichnungen können in einem einzigen Arbeitsschritt in vollständig bemaßter Form dargestellt und durch Ändern der Maßzahlen im Geometriemanager durchgängig editiert werden. Eine Vorschau auf die Änderungen ist unmittelbar möglich
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