Integration von Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik

Factory Automation zentrales Thema

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Vom 20. bis 25. März 2000 findet die Hannover Messe statt. In diesem Jahr konzentriert sich das Interesse auf die Leitmessen Factory Automa-tion, Cemat, Oberflächentechnik, Subcon-Technology, Energie sowie den Innovationsmarkt Forschung und Technologie.

Factory Automation steht für Integration von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informati-onstechnik
Neben den Feldbussen greift die Vernetzung auf Ethernet-Basis, bekannt aus der Computertechnik im Office-Bereich, weiter um sich. Standardsoftware zur Ablaufsteuerung, Visualisierung und schnittstellenfreie Kommunikation mit anderen Unternehmensbereichen ist eines der beherrschenden Themen in Hannover.

Einer der Trends in der Industrie ist sicher die immer stärker auftragsorientierte Montageplanung. Dazu kommen flexible Montage- und Transportsysteme, die nicht starr automatisiert sind, sondern die sich beiteilweise überschaubaren Automatisierungsgraden intelligent für unterschiedliche Produkte einsetzen lassen.
Ein besonderer Anziehungspunkt der Fachmesse factory automation wird im Jahr 2000 erneut der Bereich Roboter-, Handling- und Visionsysteme sein. Industrieroboter werden immer vielseitiger, erobern neue Branchen und neue Anwendungen. Einer der wichtigen Trends in Hannover wird der „sehende“ Roboter sein – gemeint sind Roboter oder intelligente Greifer, die nicht präzise zugeführte Teile erkennen, aufnehmen und dann bearbeiten oder montieren. Funktionierten derartige Anwendungen bis vor einigen Jahren meist nur unter Laborbedingungen, so sind sie heute fertigungstauglich und bewähren sich im industriellen Alltag.
Eigene Softwarehalle im Zentrum Factory Automation
Mit der Halle 14 im Zentrum der Fachmesse factory automation wird es erstmals eine Softwarehalle geben. Neben den spezialisierten Steuerungssystemen, den Prozessvisualisierungslösungen und dem Produktionsdatenmanagement werden übergreifende Softwarelösungen in einem industriellen Umfeld konzentriert präsentiert.
ERP/PPS-Systeme sind hier ebenso zu sehen wie Relation-ship-Management- und E-Commerce-Lösungen.
Subcon Technology: Auf Technologie mit Dienstleistung setzen
Unternehmen, die keine Endprodukte anbieten, sondern anderen Unternehmen zuliefern, laufen ständig Gefahr, austauschbar zu sein. Vor allem Zulieferer von Konzernen wie den Automobilbauern, zunehmend aber auch die Zulieferer mittlerer Unternehmen, müssen sich ständig am weltweiten Wettbewerb messen lassen. Besonders die konsequente Nutzung neuer und weiterentwickelter Werkstoffe verspricht völlig neue Lösungsansätze. Verbesserte Verfahren zur Herstellung noch leichterer Faseverbundbauteile, funktionale Beschichtungen, die die Belastungsgrenzen mechanischer Bauteile um ein gutes Stück weiter hinausschieben oder deutliche Gewichtsein-sparungen bei Gussteilen sind Beispiele für Leistungen, mit denen Zulieferer ihren Kunden auch auf längere Sicht Konzepte für erfolgreiche Marktauftritte bieten können.
Cemat geht mit dem Wachstumsmarkt E-Commerce neue Wege
Eine Just-in-Time-Produktion ist ohne leistungsfähigen Materialfluss und den logistischen Rahmen nicht möglich. Hinzu wird in Zukunft der Wachstumsmarkt E-Commerce kommen. „Reiner“ Maschinenbau wird die dafür notwendigen Leistungen nicht erfüllen. Begriffe wie „Total Solutions-“ oder „Supply Chain Management“ signalisieren, dass es ohne die gedankliche Zusammenfassung der gesamten Wertschöpfungskette nicht mehr geht. Bei den Regalbediengeräten (RBG) gilt eine weitere Steigerung der Durchsatzleistung als Voraussetzung, um neue Branchenanwendungen zu erschließen, in denen Automatische Kleinteilelager (AKL-Systeme) vorherrschen. Diese Leistungssteigerung, bestätigt ein führender Hersteller, erweitert das Einsatzspektrum und verbessert die Anpassung an optimale Gesamtlösungen. Darüber hinaus sind die Entwicklungsziele mit denen anderer Gerätegruppen der Fördertechnik nahezu identisch. Geht es nach den Vorstellungen der Betreiber, sollen Effizienz, hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sowie geringe Betriebskosten einhergehen mit Leistungsfähigkeit und Flexibilität.
Oberflächentechnik international erfolgreich
Die deutsche Oberflächentechnik genießt traditionell international hohes Ansehen. Ständige Innovationen sorgen für immer neue oder verbesserte Anwendungen. Ein riesiges Potenzial für neue zukunftsorientierte Anwendungen wird die Plasmatechnologie erschließen. Zu den vielversprechenden Vertretern neuer Hartstoffschichten gehören beispielsweise superharte diamantähnliche Kohlenstoffschichten, die in Schichtdicken von ein bis fünf pm (tausendstel Millimeter) abgeschieden werden.
Auf den nachfolgenden Seiten präsentiert KEM in Form von Fachbeiträgen und Kurzinformationen einen Querschnitt der für unsere Leser relevanten Ausstellungsprodukte, Verfahren und Systemlösungen.
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