DPD & Lapp: Neues Nutzungskonzepte für Elektromobilität - KEM
Startseite » Allgemein »

DPD & Lapp: Neues Nutzungskonzepte für Elektromobilität - KEM

Pilotkonzept
Neues Nutzungskonzepte für Elektromobilität

Anzeige
Die Stuttgarter Unternehmenszentale von Lapp Kabel wird dauerhaft zum Stützpunkt eines Elektrofahrzeugs des internationalen Paketdienstes DPD. Damit ermöglicht Lapp Kabel eine emissionsfreie Zustellung in den Stuttgarter Stadtbezirken Vaihingen, Büsnau und Kaltental.

Dank der firmeneigenen Solaranlage von Lapp Kabel wird mit dem vollständig elektrisch angetriebenen Zustellfahrzeug, das durch die Initiative „ Schaufenster Elektromobilität“ von der Bundesregierung gefördert wird, eine CO2 neutrale Zustellung möglich. Ein neues Logistikkonzept sorgt darüber hinaus für eine dauerhafte Reduzierung von Verkehren und senkt damit die CO2-Emissionen beim Paketversand.

„Dank der Kooperation mit unserem Dienstleister DPD können wir völlig neue Nutzungskonzepte für Elektromobilität aufzeigen“, sagte Josef Holz, Geschäftsführer Operations von Lapp Kabel, zum Abschluss des dreimonatigen Testlaufs. „Wir freuen uns sehr, dass unser gemeinsames Modell im Praxistest überzeugt hat und nun in Linie gehen kann.“
Zustellkonzept vergrößert Einsatzgebiete für Elektromobilität
Gerd Seber, der als Sustainable Development Manager für die Nachhaltigkeitsstrategie von DPD verantwortlich ist, ergänzt: „ Die begrenzte Reichweite von Elektrofahrzeugen ist für Paketdienste eine bedeutende Hürde. Dank Lapp Kabel können wir nun auch Wohngebiete bedienen, die bisher zu weit von unserer Ludwigsburger Niederlassung entfernt waren. Daher können solche Kooperationen die möglichen Einsatzgebiete von Elektrofahrzeugen vervielfachen.“
Dies unterstreicht auch Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur e-mobil BW: „Die Belieferung städtischer Gebiete ist ein ideales Anwendungsfeld für Elektromobilität. Im Schaufenster-Projekt Urbaner Logistischer Wirtschaftsverkehr zeigen die Partner anschaulich, wie nützlich und relevant Elektromobilität im alltäglichen Leben sein kann.“ Die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH koordiniert im Großraum Stuttgart und Karlsruhe das Schaufenster Elektromobilität LivingLab BWe mobil. Dabei handelt es sich um eine Initiative der Bundesregierung in deutschlandweit vier Regionen. DPD ist in Baden-Württemberg einer von mehr als 100 Projektpartnern und testet im Großraum Stuttgart insgesamt acht Vito E-Cells im Praxisbetrieb.
Intelligente Transportplanung spart zusätzliches CO2 ein
Da das Elektromobil von DPD, ein „Vito E-Cell“ von Mercedes-Benz, voll aufgeladen von der Lapp-Unternehmenszentrale in Stuttgart-Vaihingen starten und dorthin zurückkehren kann, ist nun eine emissionsfreie Zustellung in den Stadtbezirken Vaihingen, Büsnau und Kaltental möglich. Die energieintensiven Höhenunterschiede auf der Zustelltour meistert der Vito E-Cell dank einer energieoptimierten Tourenplanung: Das Fahrzeug startet bei Lapp von einem hoch gelegenen Ausgangspunkt und nutzt bei gefülltem Laderaum das Gefälle. Die Zustelltour endet im tiefer gelegenen Kaltental, so dass der Großteil der Steigungen ohne die schwere Ladung in Angriff genommen werden kann.
Die Pakete, die täglich per Vito E-Cell zugestellt werden, kommen morgens per LKW-Wechselbrücke aus dem DPD Depot in Ludwigsburg nach Vaihingen und werden dort in den E-Cell geladen. Am Nachmittag geht wiederum eine volle LKW-Wechselbrücke zurück nach Ludwigsburg, diesmal gefüllt mit Paketen des Kunden Lapp Kabel. Vor Beginn des Testlaufs wurde ein herkömmliches Zustellfahrzeug in Ludwigsburg beladen und machte sich auf den Weg ins Vaihinger Zustellgebiet. Zusätzlich fuhr vom Depot eine leere LKW-Wechselbrücke zu Lapp Kabel, um die Pakete des Kunden abzuholen. Im neuen Modell fällt der Transfer des Zustellfahrzeugs weg. Das neue Zustellmodell ist also deutlich effizienter und spart Fahrtkilometer ein, was die Menge des verursachten CO2 weiter senkt. Pro Jahr erwarten Lapp Kabel und DPD einen Einspareffekt von mehr als acht Tonnen CO2.
Daten und Fakten zum Vito E-Cell von Mercedes-Benz
Der Vito E-CELL von Mercedes Benz ist der weltweit erste batterieelektrisch betriebene Transporter ab Werk. Als eines der ersten Unternehmen überhaupt startete DPD im Jahr 2011 einen vierjährigen Testlauf und teilt die Erfahrungen dabei fortlaufend mit dem Hersteller. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3050 Kilogramm bietet der Vito E-CELL eine Nutzlast von 900 Kilogramm. Ermöglicht wird diese Transportleistung zum einen durch eine vergleichsweise kompakte und damit leichte Lithium-Ionen-Batterie mit einer hohen Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Akkus. Zum anderen wurde der Elektroantrieb bereits im Rohbau konsequent integriert. Der Vito E-CELL verfügt über eine Reichweite von rund 130 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ist für Transportaufgaben sowohl in der Stadt als auch für kurze Überlandstrecken im stadtnahen Bereich ausgelegt.
Anzeige
Emerson: Pneumatik 4.0

Smartenance

Pneumatik 4.0 bei Emerson im Überblick

Video

Erinnern Sie sich noch an Messen in den Zeiten vor dem Auftauchen des Coronavirus? Hier ein Rückblick auf die letzte SPS in Nürnberg...

Aktuelle Ausgabe
Titelbild KEM Konstruktion Entwicklung Management 9
Ausgabe
9.2020
LESEN
ABO
Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Kalender

Kalender

Aktuelle Termine für Konstrukteure

Webinare & Webcasts
Webinare

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper
Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Top-Thema Spannvorrichtungen

Spannvorrichtungen

Alles über Spannvorrichtungen und welches Einsparungspotenzial sie bieten

Top-Thema Schaltschränke

Alle Infos über den Schaltschrankbau mit seinen Komponenten, Geräten und deren Verdrahtung

Top-Thema: Digitalisierung

Smartenance

Die Digitalstrategie von Festo im Überblick

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de