Metall-Laser-Sintern läßt Rapid Product Development wirklich werden

Direkt in Stahl

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Zahlreiche Innovationen prägen die erst in diesem Jahrzehnt auf dem Markt eingeführten Laser-Sinter-Technolo-gien. Mit Einführung des Direkten Metall-Laser-Sinter-Verfahrens (DMLS) wurde 1995 ein Meilenstein im Bereich des Rapid Tooling gesetzt. Mit einer neuen Geräte-Generation innerhalb der Laser-Sinter-Technologien werden neue Werkstoffe und Anwendungen erschlossen.

Dieser Beitrag wurde von Matthias Boehme, Red. KEM nach Informationen der EOS GmbH, Planegg/München erstellt

Die Industrie setzt zunehmend auf diese modernen Verfahren des Rapid Product Development, um sich bei immer kürzeren Produktlebenszyklen und steigender Designvielfalt im Wettbewerb zu behaupten.
Werkzeuge aus Metallpulver
Die schnelle und direkte Erzeugung von Werkzeugeinsätzen aus reinem Metallpulver – DirectTool genannt – wird seit Markteinführung des ersten Eosint M Laser-Sinter-Systems 1995 eingesetzt. Diese Anwendung des Direkten Metall Laser-Sinterns (DMLS) baut komplexe Werkzeugeinsätze für den Kunststoffspritzguß und ähnliche Produktionsverfahren, direkt aus dreidimensionalen CAD-Daten, Schicht für Schicht und in wenigen Stunden. Kontinuierliche Weiterentwicklungen auf Prozeß- und Werkstoffseite haben die Produktivität und Bauteilqualität weiter gesteigert. Damit läßt sich die Produktentwicklung von Kunststoffteilen weiter optimieren. DirectTool kann für sich oder kombiniert mit anderen modernen und konventionellen Werkzeugherstellungsverfahren eingesetzt werden. Mit Einführung der neuen Maschinengeneration, neuer Werkstoffe und spezieller Nachbehandlungsverfahren setzt EOS neue Maßstäbe: verbesserte Oberflächenqualitäten, längere Werkzeugstandzeiten und eine gesteigerte Effizienz im gesamten Produktentwicklungsprozeß. Die Möglichkeit nun auch Stahlwerkzeuge im direkten Laser-Sinter-Verfahren zu fertigen, eröffnet darüber hinaus völlig neue Anwendungsfelder, wie etwa den Druckguß. Erste Tests mit Magnesiumwerkstoffen zeigen hervorragende Ergebnisse.
Anlage mit hoher Effizienz
Das Laser-Sinter-System Eosint M 250 Xtended bietet mehr Leistung, viele zusätzliche Features und die Möglichkeit, erstmals auch Stahlpulver im Laser-Sinter-Verfahren zu verarbeiten. Mit dem neuen Werkstoff DirectSteel 50-V1 entstehen Werkzeugeinsätze mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften, wie etwa Zugfestigkeiten bis zu 500 N/mm2. Neben einem integrierten Stickstoffgenerator mit aktiver Sauerstoffkontrolle enthält die Eosint M 250 Xtended ein spezielles Spannsystem für den Werkzeugbau. Damit wird die Fertigung von hochwertigen Werkzeugeinsätzen im DirectTool Verfahren noch schneller und kostengünstiger, das Handling während des Bauprozesses und bei der Nachbearbeitung einfacher und der gesamte Tooling-Prozeß effizienter. Zusammen mit der Eosint M 250 Xtended hat der Systemanbieter EOS auch eine neue Prozeßsoftware mit optimierter Belichtungsstrategie und vollautomatischem Prozeßstart entwickelt. Das Resultat sind eine nochmals verbesserte Bauteilqualität und höhere Baugeschwindigkeiten.
Direkt Metall
Laser-Sintern (DMLS)
KEM 579
Stahlwerkzeuge direkt aus CAD
In einem Projekt mit der Claho Engineering GmbH in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen wurden auf einer EOSINT M 250 in nur 5 ½ Stunden Werkzeugeinsätze direkt aus 3D-CAD und dem Stahlpulver DirectSteel( 50-V1 gebaut. Das Werkzeug zeigte nach dem Spritzguß einer Serie an Kunststoffteilen aus hoch abrasivem 50 Prozent glasfaserverstärktem Polyamid unter Standardparametern keinerlei Verschleißerscheinungen.
Internet
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