Electrical-Engineering-Solutions für Konstruktion und Projektierung

Die dritte Generation

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State-of-the-art in der MSR- und Elektrotechnik-Projektierung sind Elektro-CAD-Systeme der zweitenGeneration. Seit 1992/1993 in der Entwicklung vollzieht sich bereits der Übergang zur dritten Produktgeneration: der Stromlaufplan ist nicht mehr das Maß der Dinge! Vergleichbar mit dem Wandel von 2D zu 3D im Mechanikbereich sollten Software-Hersteller und -Anwender diesen Trend zu Electrical-Engineering-Solutions erkennen.

Der Autor Uwe W. Richert ist Geschäftsstellenleiter der TCS Technische Computer Systeme Bereich Nord GmbH, Nottuln-Schapdetten

In den letzten Jahren nahm der Anteil der Automatisierungstechnik zu, die Softwareprojektierung wurde umfangreicher, der Wettbewerbsdruck in der Elektrokonstruktion stieg, der Beitrag der Elektrotechnik zur Wertschöpfung hat sich erhöht. Diese Marktentwicklung hat mehrere Systemanbieter veranlasst, mit der Entwicklung einer neuen Systemgeneration zu beginnen.
promis engin·e Version 7.0
Mit promis engin·e Version 7.0 stellt die TCS Technische Computer Systeme Süssen GmbH ein System der 3. Generation für Electrical-Engineering-Solutions (kurz EES), d.h. eine objektorientierte und durchgängige Lösung für die Hardware-Projektierung der MSR- und Elektrotechnik, vor.
promis engin·e Version 7.0
– bietet dem Anwender neue Funktionen zur Standardisierung der Anlagendokumentation
– überzeugt durch eine vereinfachte Bedienung
– ist eine modular aufgebaute Produktfamilie, welche basierend auf modernster CAD-Technologie (OOT) ein durchgängiges Engineering mittels konsistenter Datenhaltung ermöglicht und sicherstellt
– unterstützt und führt den Projekteur bzw. Elektrokonstrukteur von der Verfahrenstechnik über das Basic-Engineering, das Detail-Engineering bis hin zu Montageplanung, Schaltschrankaufbau und Instandhaltung
Stromlaufplan – nicht mehr das Maß der Dinge
promis engin·e erlaubt den beliebigen Einstieg in den Konstruktionsprozess. Nicht mehr der Stromlaufplan ist das zentrale Systemelement, sondern das unter dem System liegende Engineering-Modell. Damit ermöglicht promis engin·e zukünftig nicht mehr nur die Dokumentation, sondern die Modellierung der Maschinen oder Anlage – eine wesentliche Erweiterung des klassischen Ansatzes von Elektro-CAD.
Neben den üblichen „State-of-the-Art-Funktionalitäten” sind das Änderungs-, Revisions- und Dokumentenmanagement weitere herausragende Systemeigenschaften, die für höhere Qualität (Fehlerfreiheit), mehr Effizienz (paralleles Projektieren) und geringere Kosten (Bearbeitungszeiten) im Elektro-Engineering-Ablauf sorgen. Das Dokumentenmanagement ermöglicht dabei u.a. auch die Verwaltung von konstruktionsbegleitenden Dokumenten, die nicht direkt im System erzeugt wurden, wie Angebote, Spezifikationen, Word- oder Excel-Dateien etc. und bildet gemeinsam mit dem leistungsfähigen Revisionsmanagement die Basis für ein Concurrent-Engineering im Elektro-Konstruktionsprozess.
Das System wurde von Grund auf neu entwickelt und ermöglicht heute die Bearbeitung von MSR- und ET-Aufgaben in einem Kernsystem. Manche Mitbewerber benötigen hierfür zwei oder drei Systeme mit unterschiedlichen Systemphilosophien und Entwicklungshistorien.
Engineering-Daten unternehmensweit verfügbar
Durch die Datenübernahme aus verfahrenstechnischen Systemen (R&I) sowie der bidirektionalen Kopplung von Systemen zur Funktionsplanung (Softwareprojektierung) und der Integration zu PPS und EDM ist die Ablaufmodellierung der Elektro-Engineering-Prozesse in einem dynamischen Datenkern möglich. Frei konfigurierbare Schnittstellen ermöglichen die Datenübernahme aus unterschiedlichen übergeordneten oder benachbarten IT-Lösungen (MCAD, PPS, EDM/PDM etc.). Verschiedene Tabelleneditoren in promis engin·e gestatten eine einfache und schnelle alphanumerische Verarbeitung von Massendaten.
Zur besseren Kundenunterstützung bei der EDM-/PDM-Integration vermarktet TCS auch das EDM-/PDM-System CIM-Database der Firma Contact Software GmbH, Bremen, seit 1999. Die aus Hardware- und elektrotechnischer Projektierung gewonnenen Daten können problemlos an das System XMAT (Siemens) übertragen werden.
Dieses Java-basiernde Engineering-Tool generiert daraus den Anlagenbaum und legt automatisch alle Funktionspläne für die Peripherie an. Darin platzierte Bausteine werden mit den importierten Parametern versorgt und können in beliebige Automatisierungsgeräte geladen werden. Das System verfügt über eine Schnittstelle zur Ecad Parts-Lib (EcadBauteilenorm). Die Datenübernahme aus anderen Elektro-CAD-Systemen ist möglich.
Die neue Version 7.0 bietet ein maßgeschneidertes Standardsystem für die elektrotechnische und prozessleittechnische Projektierung.
Herausragende Merkmale sind ganzheitliches Engineering, Datendurchgängigkeit und Integration in bestehende IT-Umgebungen der Unternehmen.
Das Standardsystem bietet eine Bedienoberfläche gemäß MS-Windows-Styleguides, in die eigene Menüfunktionen und Programmaufrufe eingebunden werden können.
Systemeigene Programmiersprache
Mit Hilfe der systemeigenen Programmiersprache promis engin·e CAE Basic können Bearbeitungsautomatismen oder Variantenkonstruktionen erstellt werden. Standardauswertungen und -schnittstellen decken viele Anforderungen ab. Technologische Besonderheiten sind in branchenspezifischen Datenmodellen, die sich individuell anpassen lassen, berücksichtigt. Der Makroeditor sorgt für eine komfortable Erstellung von Teilschaltungen, die als Makros in Bibliotheken abgelegt werden und in beliebigen Projekten auf Abruf bereit stehen.
Mit Hilfe von Variablen lassen sich Schaltungsunterlagen flexibel gestalten oder standardisieren. Die Variablen können je nach Projektfortschritt in Textplatzhaltern, in Textfeldern innerhalb von Grafiken oder Symbolen durch einen neuen Inhalt ersetzt werden. Standardtexte bieten die Möglichkeit zum Import und Export von mehrzeiligen Texten unterschiedlicher Sprachen und deren Verwaltung in Bibliotheken.
Bei Änderung eines Standardtextes sorgt das System für eine Online-Aktualisierung in allen Unterlagen.
Mit dem Umstieg auf promis engin·e (Version 7.0 können alle CAE-Anwender schneller, kostengünstiger und flexibler projektieren, denn das neue Datenmodell gestattet u.a. umfangreiche Online-Auswertungen ohne zeitaufwendige Auswerteläufe und Auslagerungsprozeduren und ein durchgängiges, objektorientiertes Engineering-Modell für den Maschinen- und Anlagenbau.
Ausführliche Informationen
Promis engin?e
Version 7.0
KEM 565
Internet
Kooperation zum Nutzen der Kunden
promis engin·e ist eine gemeinsame Entwicklung der TCS und des Bereichs ATD (Anlagenbau und technische Dienstleistung) der Siemens AG. Seit 1998 regelt ein Kooperationsvertrag die Zusammenarbeit der beiden Partner bei der Entwicklung der 3. Softwaregeneration. Beide Entwicklungspartner sind eigenständig, ein Beteiligungsmodell ist nicht Bestandteil des Kooperationsvertrags.
Die verteilte Entwicklung an den Standorten Süssen und Erlangen ermöglicht die optimale Nutzung des vorhandenen Know-hows: TCS gehört seit 1981 zu den Pionieren im Elektro-CAD und Siemens gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Anlagenbau.
Aufbauend auf einem Kern und einem Datenmodell werden die Applikationsmodule wie ET, MSR, SPS, Schaltschrank, VNS, Variantenkonstruktion etc. sowie die objektorientierte Programmiersprache mit unterschiedlichen Produktverantwortungen entwickelt.
promis engin·e Version 7.0 ist zum System Sigraph CAE Version 7.0 zu 100 Prozent kompatibel.
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