Lineare oder rotative Industrie-Stoßdämpfer: Schutz und Sicherheit Definierte Energieaufnahme - KEM

Lineare oder rotative Industrie-Stoßdämpfer: Schutz und Sicherheit

Definierte Energieaufnahme

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Überall, wo produziert und transportiert wird, sind Massen in Bewegung, welche in einem bestimmten Rhythmus einen Richtungswechsel erfahren oder abgebremst werden. Gute Industrie-Stoßdämpfer sind in der Lage, bewegte Massen gleichbleibend linear über den Bremsweg zu verzögern. Daraus resultiert die kleinste Bremskraft und die kürzeste Bremszeit.

Die Autorin Dipl.-Ing. Katja Feldhoff ist Technische Beraterin bei der ACE Stoßdämpfer GmbH, Langenfeld

Faustregel
Je höher die Produktionsgeschwindigkeit, also die kinetische Energie der bewegten Massen, ist, desto größer ist die Maschinenbelastung. Die Maschinenkonstruktionen sind jedoch nicht für diese Mehrbelastung ausgelegt. Eine Erhöhung der Produktion ist nur dann möglich, wenn die zerstörenden Kräfte reduziert werden. Herkömmliche Dämpfungselemente, wie der hydraulische Bremszylinder (hohe Bremskraft am Hubanfang) oder Feder-, Gummi- und Luftpuffer (hohe Bremskraft am Hubende), können dieses Problem nicht zufriedenstellend bewältigen.
Mit dieser Herausforderung beschäftigt sich das Unternehmen ACE Stoßdämpfer GmbH, der Marktführer und auch immer wieder Vorreiter auf dem Gebiet der Dämpfungstechnik, seit 35 Jahren und stellt im Nachfolgenden einige seiner neuesten Entwicklungen vor.
Erweiterte Stoß-dämpfer-Baureihe
Die überarbeitete Baureihe MC10 bis MC25 mit Gewinde M8 – M12 und Hüben von 5 bis 10 mm kann mittlerweile auch ohne externen Festanschlag angefahren werden, da dieser in der Konstruktion der Dämpfer integriert ist.
Die Type MA35: Ein einstellbarer Stoßdämpfer mit Gewinde M12x1, 10 mm Hub und integriertem Festanschlag. Dieser neue Stoßdämpfer löst die alte Baureihe FA1210 komplett ab.
Bolzenvorlagerung:
Auftreffende Rotationsbewegungen erzeugen Seitenbelastungen der Kolbenstange und führen somit zu einer rapide abnehmenden Lebensdauer. Mit den ACE-Bolzenvorlagerungen ist dieses Problem behoben. Sie erlauben Aufprallwinkel von bis zu 30° und sind mit Gewindegrößen von M8 bis M25 ab Lager erhältlich.
Sperrluftadapter:
Im Falle von hohen Anteilen von Staub oder von aggressiv wirkenden Schneid- und Kühlmitteln in der Umgebung haben alle Stoßdämpfer verkürzte Standzeiten. Diese lassen sich jedoch mit aufschraubbaren Sperrluftadaptern schnell beheben. Diese verhindern unter einem Sperrluftdruck von 0,5 bar das Eindringen von Medien. Lieferbar sind sie für die Typen MC150 bis MC600 und für die Vorschubölbremsen CVC1/2 bis CVC-2.
Schwere Industriestoßdämpfer
Eine der ältesten Baureihen in der Stoßdämpfertechnik waren die einstellbaren Stoßdämpfer SAHS2 und SAHS3. Diese werden ab sofort von den selbsteinstellenden Stoßdämpfern CA2 und CA3 abgelöst. Die neuen Baureihen haben direkt mehrere Vorteile. Durch eine völlig neue Technik sind bei gleichem Durchmesser die Energieaufnahmen um bis zu 70% gesteigert worden. Dadurch hat der Anwender einen zweifachen Preisvorteil, denn neben einer absoluten Preisreduzierung gegenüber den alten Stoßdämpfern gibt es auch eine Relative durch die Erhöhung der Energieaufnahme pro Hub.
Rotations-Dämpfer
ACE Rotations-Dämpfer gewährleisten das kontrollierte Öffnen und Schließen von kleinen Hauben, Fächern und Schubläden. Sie können direkt linear über Ritzel und Zahnstange bremsen, um eine gleichmäßige und ruhige Bewegung zu erzielen. Der harmonisch sanfte Bewegungsablauf erhöht die Qualität und die Wertigkeit des Produktes.
In den USA und in Japan sind diese Elemente bereits eine feste Größe in der Dämpfungstechnik.
– Die Technik
Das Medium wird durch eine Drossel oder einen Spalt verdrängt. Das Bremsmoment wird durch die Viskosität des Mediums (Silikon) und den Querschnitt der Drossel bestimmt.
– Neuerungen
Durch die Hereinnahme der Type FYN-K1 wird die Lücke zwischen den bisher lieferbaren einstellbaren und den fest eingestellten Rotations-Dämpfern geschlossen. Dieses Produkt hat einen maximalen Schwenkwinkel von 108 ° und ein Bremsmoment von 4 Nm.
Hydraulische Brems-zylinder
Diese Elemente dienen zum kontrollierten Bewegen und Verfahren von Massen. Ebenfalls sind mittlerweile auch etliche Erfolge in der Abdämpfung von Schwingungen mit ihnen erzielt worden.
Hydraulische Bremszylinder und Ölbremsen sind geschlossene, hydraulische Elemente mit einer Drosselbohrung. Beim Beaufschlagen des Kolbens (kein Stoß) wird das Hydrauliköl über eine einstellbare Drosselöffnung verdrängt. Dadurch entsteht eine gleichbleibende Vorschubgeschwindigkeit über den Hub, die z.B. Stick-Slip Effekte bei Pneumatikzylindern verhindert oder auch die gewünschte Schwingungsdämpfung ermöglicht. Die Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit erfolgt von außen durch das Verdrehen der Kolbenstange im eingefahrenen oder ausgefahrenen Zustand. Dadurch werden die Drosselquerschnitte geöffnet bzw. geschlossen.
Durch Erweiterung der Baureihen können jetzt auch kleinste Kräfte mit kleinsten Einheiten gebremst werden. Die Durchmesser der hydraulischen Bremszylinder sind, größtenteils ab Lager, mit den Durchmessern 15, 22, 28, 40, und 70 mm erhältlich. Dabei sind maximale Hübe von 800 mm möglich. Die von außen einwirkenden Kräfte variieren zwischen 20 und 50 000 N.
Ferner bietet ACE auch Industrie-Gasfedern an, die hier nicht ausführlich erörtert werden können.
Service und Schulung
Eine der größten Stärken der ACE Stoßdämpfer GmbH ist neben der Qualität die sofortige Verfügbarkeit. 90% aller Stoßdämpfer können innerhalb von 24 Stunden geliefert werden. Neben dem kostenlosen Berechnungsprogramm für Industrie-Stoßdämpfer, einer CD mit CAD-Bibliothek, einem Lehrfilm über Industrie-Stoßdämpfer sowie dem Vorführwagen zur Schulung beim Kunden vor Ort, ist es seit Neuestem möglich, bei ACE für Schulen, Universitäten und THs kostenlose Vorlesungen zu buchen.
Industrie-
Stoßdämpfer
KEM 510
Rotations-
Stoßdämpfer
KEM 511
Hydraulische
Bremszylinder
KEM 512
Industrie-
Gasfedern
KEM 513
Schulung
und Service
KEM 514
Industrie-Stoßdämpfer
Die Technik:
n Industrie-Stoßdämpfer sind wartungsfreie, einbaufertige, hydraulische Elemente mit einer Vielzahl von Drosselöffnungen
n Beim Abbremsvorgang wird der Kolben in den Stoßdämpfer geschoben
n Das Hydrauliköl wird durch alle Drosselöffnungen gleichzeitig verdrängt
n Proportional zum verfahrenen Hub nimmt die Anzahl der wirksamen Drosselöffnungen ab
n Die Einfahrgeschwindigkeit wird geringer
n Der vor dem Kolben anstehende Staudruck und damit die Gegenkraft bleibt während des gesamten Hubes gleich = > konstante Verzögerung
n Das von der Kolbenstange verdrängte Hydrauliköl wird durch einen Absorber kompensiert. Der Absorber besteht aus geschlossen-porigem Elastomer. Die integrierte Druckfeder drückt die Kolbenstange schnell in Ausgangsposition
Der Nutzen:
n Erhöhung der Produktion
n Verlängerung der Maschinenlebensdauer
n Verbesserung der Konstruktionen
n Senkung der Betriebskosten
– Verminderung des Betriebslärms
– Einsparung an Energie
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