CAD-Bibliothek: Weiterentwicklung in puncto online-Abruf

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Auf fruchtbaren Boden ist das Konzept der Kaufteile-Sammlung Powerparts und seiner Online-Variante Powerparts on Web bei mecha-nischen Konstrukteuren gefallen. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage eines kompetenten An-bieters bei den Benutzern ihrer CAD-Bibliothek. Sie hat sich nicht nur als Arbeitshilfe für Konstruk-teure bewährt, sondern hilft als Marketing-Instrument auch den Kompo-nentenherstellern.

Der Autor Martin Stübs ist freier Journalist mit Sitz in München und erstellte diesen Beitrag im Auftrag der web2CAD AG, Amberg

An ernsten Warnungen fehlt es zur Zeit nicht: Der deutschen Maschinenbauindustrie fehlen Ingenieure, und der Mangel wird sich in Zukunft noch verschärfen. Um so wichtiger ist es, dass die vorhandenen Fachleute so effizient wie möglich arbeiten können, das heißt, in der Konstruktionsarbeit möglichst hohe Produktivität erreichen. Einen beliebten Ansatzpunkt dafür bilden die Zukaufteile, aus denen Maschinen in der Regel zu einem guten Teil bestehen: Um den Konstrukteuren die Arbeit zu erleichtern, liefern ihnen die Hersteller oft passende CAD-Zeichnungen zu den Komponenten. Dabei geht es vor allem um Verkaufsförderung: Die Teile sollen sich möglichst einfach in die CAD-Zeichnung am Bildschirm einfügen lassen.
Für die Unternehmen stellt sich damit allerdings die Aufgabe, die CAD-Daten ihres oft recht umfangreichen Teileangebots in guter Qualität zu produzieren und bei Kunden und Interessenten zu verbreiten. Üblich war es zunächst, die Zeichnungen auf CD-ROM’s zu vervielfältigen und zu versenden. Mit der wachsenden Verbreitung des Internets kam die Möglichkeit hinzu, die Daten zum Herunterladen anzubieten. Für beide Verbreitungswege müssen Teilehersteller allerdings außerhalb ih-rer Kernkompetenzen Kapazität und Know-how aufbauen. Bei der Lieferung auf einem Datenträger bekommt es der Anwender überdies mit zahlreichen CD-ROM´s zu tun, die sich im Rechner untereinander durchaus nicht immer vertragen. Mit ihrer CAD-Bibliothek Powerparts entwickelte die Amberger web2CAD AG (vorher Genius GmbH & Co. KG) ein Konzept zur Überwindung der Problematik der Firmen-CD-ROM´s: Die Hersteller überlassen einem ausgewiesenen Spezialisten die Anfertigung der CAD-Zeichnungen in bester Qualität, die Organisation der Daten in einem Katalog mit erprobter Softwaretechnik und seine weltweite Verbreitung. Auf der anderen Seite haben es die Anwender idealerweise nur noch mit einer einzigen CAD-Sammlung zu tun. Für dessen Inhalt und Aktualität steht ein einzelner Ansprechpartner gerade.
Weltweiter Zugriff
Der logische zweite Schritt war „Powerparts on Web“, die On-line-Version von Powerparts. Auf der internationalen Web-site www.web2cad.com von web2CAD steht die CAD-Bibliothek in dieser Form weltweit zum Zugriff bereit – kostenlos wohlgemerkt. Hier bildet die Sammlung im Übrigen das Kernstück einer breiten Palette von Service- und Informationsangeboten: Sie reichen vom moderierten Diskussionsforum für CAD-Anwender über Berechnung von Maschinenkomponenten und Online-Unterstützung für Entwicklungsprojekte mit örtlich verteilten Beteiligten bis hin zu aktuellen Nachrichten. Zwar kann man von der Website auch die Herstellerkataloge im Ganzen herunterladen – Datenmengen bis in den zweistelligen Megabyte-Bereich sind dabei im Spiel. Letztlich kommt es aber darauf an, in der Materialfülle genau die gesuchte Zeichnung zu finden. Dazu sind die einzelnen Kataloge in eine Suchbaumstruktur eingeordnet, die wahlweise alphabetisch oder nach Kategorien beginnt und bis zum Produkt führt. Die individuelle Zeichnung lässt sich dann aus einer Liste von Varianten auswählen. Dieser Weg eignet sich am besten für Anwender, die schon genau wissen, welches Teil sie suchen. Für andere bietet Powerparts on Web eine Suche nach Kategorien, die über den Hersteller direkt zum Bauteil führt.
Verfügbare Datenformate
Jedenfalls ist die gesuchte CAD-Zeichnung – 2D oder 3D – schließlich auf dem Bildschirm zu sehen und steht zum Zugriff bereit. Dabei kann man unter einer Palette verschiedener Datenformate wählen: Bei Powerparts on Web gibt es für 2D-Zeichnungen DXF und DWG, Iges und ME10, für 3D neben DWG auch Step, SAT und Parasolid. Bei der CD-ROM-Version werden die Formate DWG, DXF, ME10, SAT und Step angeboten. Als Besonderheit lassen sich Zeichnungen aus Powerparts und auch Powerparts on Web direkt, das heißt ohne vorherige Speicherung auf der Festplatte, in eine gerade bearbeitete AutocadZeichnung einfügen. So spart man noch ein wenig mehr Zeit. Bei der CD-ROM-Version geht dies neuerdings auch mit Hicad. Seit seinem Start hat Powerparts immer mehr Hersteller von seiner Idee überzeugt: Mittlerweile ist die Zahl der Teilnehmer auf über 70 angewachsen. In rund 75 herstellerspezifischen Katalogen stehen sowohl auf CD-ROM als auch online über 35 Millionen Zeichnungen mitsamt Zusatzinformationen zur Verfügung. Dass eine solche Menge von Bauteilzeichnungen vielen mechanischen Konstrukteuren bei ihrer Arbeit hilft, liegt sicher auf der Hand. Doch auch die andere Seite des Konzepts – nämlich den Marketing-Effekt für die Hersteller – fand web2CAD jetzt bestätigt: In einer aktuellen Umfrage unter den derzeit etwa 45 000 registrierten Benutzern sagten mehr als 40 Prozent der Befragten aus, sie seien durch die Verwendung von Powerparts dazu gekommen, Teile anderer Hersteller als zuvor zu nutzen.
Erfolg auf beiden Seiten
Und schließlich: 55 Prozent, das heißt, mehr als die Hälfte, der Konstrukteure bevorzugen bei Konstruktionsarbeiten Hersteller, die sie auf Powerparts finden. Im Übrigen haben Bauteile-hersteller auch die Option, sowohl in Powerparts präsent zu sein als auch eine eigene CAD-CD-ROM und einen Online-Katalog auf der eigenen Website produziert zu bekommen. Da die Technik dabei immer dieselbe ist, gibt es beim Anwender auch keine Kompatibilitätsprobleme. Unterdessen arbeitet web2CAD mit Hochdruck daran, Powerparts weiter auszubauen. Und seine Funktionalität wächst ebenfalls: So gibt es seit kurzem mit „Powerpartslist“ eine äußerst praktische neue On-line-Funktion, mit der man von ausgewählten Bauteilen für den Einkauf relevante Informationen in Stücklisten verwalten lassen. Sie lassen sich nach Kategorie und Hersteller gruppieren. Zudem gibt es die Möglichkeit, per E-Mail Lieferanfragen zu versenden. Und auch der Schritt von der Auswahl von Bauteilen zu ihrer elektronischen Beschaffung ist mittlerweile getan. Eine Kooperation mit der vertacross GmbH ermöglicht es seit kur-zem, mit ausgewählten Bauteilen direkt in dessen Business-to-Business-Marktplatz (B2B) im Internet zu wechseln und Anfragen bei einschlägigen Herstellern zu starten.
Ausführliche Informationen
CAD
KEM 469
KEM 470
E-Business (B2B)
KEM 471
Internet
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