Von der Konstruktion zur Fertigung unter einheitlicher Bedienoberfläche Aus einem Guß! - KEM

Von der Konstruktion zur Fertigung unter einheitlicher Bedienoberfläche

Aus einem Guß!

Anzeige
Die umfassende Integration von Helix Design System mit dem CAM-System Adem macht es Konstrukteuren und Ingenieuren jetzt einfach! Diese neue Systemlösung ermöglicht es, ein Produkt auf der kostengünstigen PC-Plattform fertig-zustellen, während andere noch mit kom-plizierten Abläufen kämpfen – ein wich-tiger Pluspunkt im Wettbewerb!

Der Autor, Dipl.-Ing. Dieter Kaistra, ist Geschäftsführer der TCM Transcat Microcadam GmbH, Friedrichshafen

Die Verflechtung von Helix Design System und Adem ist perfekt. Das Ergebnis ist eine innovative, leistungsstarke CAD/ CAM-Lösung mit einheitlicher Benutzerführung unter Win-dows NT. Der Anwender hat die Freiheit selbst zu entscheiden, ob er in 2D, 2,5D oder 3D arbeitet; ob er ein Modell vollständig, teilweise oder auch gar nicht parametrisiert oder welches für ihn die optimale Fertigungsmethode ist. Die Modelldaten werden dabei durchgängig genutzt; dem Konstrukteur gehen weder Daten noch Zeit verloren.
Produktentwicklungsabteilungen sowie Controller von Fertigungsunternehmen werden die Vorteile dieser neuen Lösung zu schätzen wissen: deutliche Verkürzung von Entwicklungs- und Bearbeitungszeiten, reduzierter Programmieraufwand durch Verwendung von Makros, Beschleunigung von Arbeitsabläufen, automatische Restmaterialbearbeitung und eine sichere Kontrollfunktion.
Komplexe Konstruk-tionen wahlweise in 2D oder 3D
Helix ist die Produktfamilie des weltweit tätigen Systemanbieters CSC/Microcadam. Sie vereint modernste Funktionalität der unterschiedlichen Bereiche der C-Technologien. Das Mechanik-CAD-System verfügt über äußerst leistungsstarke 2D-Funktionen und umfangreiche Möglichkeiten zur Hybridmodellierung, was sowohl die Volumen- als auch Flächen- und selbstverständlich Drahtmodellkonstruktion erlaubt. Es bietet hochproduktive, flexible Funktionen zur parametrischen und Variantenkonstruktion in 2D oder 3D. Parameter und Zwangsbedingungen lassen sich dabei entweder während des Konstruktionsprozesses, aber auch nachträglich definieren, und das ohne Zwang zur Vollständigkeit. Überbestimmte Zustände werden dabei angezeigt. Änderungsaufträge sind einfach durchführbar.
Vorhandene Zeichnungen können durch die Funktionen Gen3D oder AutoSolid einfach und teilweise sogar automatisch in 3D überführt werden. Die in Helix integrierte Rasterfunktionalität erlaubt zudem, gescannte oder mit anderen Grafiksystemen erzeugte Bilddaten problemlos zu importieren und nach Belieben weiterzubearbeiten – in 2D oder 3D, vollständig oder auch ausschnittsweise. Selbstverständlich ist auch die Übernahme anderer Konstruktionsdaten über die unterstützten Standard- und Direktschnittstellen gegeben.
Der Anwender hat die freie Wahl, seine Bauteile und Baugruppen nach der für ihn jeweils bevorzugten Methode zu definieren oder zu modifizieren. Im 3D-Bereich stehen alle gängigen Features zur Verfügung, die in der heutigen Entwicklung von 3D-Modellen benötigt werden. Auf einem PC entsprechender Leistung, bietet Helix mit sehr guter Performance bis zu 90% der Funktionalität teurer High-End-Systeme. Die intelligente Benutzerführung, der grafische Historienbaum und nicht zuletzt die kontext-sensitive Online-Hilfe unterstützen den Anwender dabei, kreativ und effizient zu arbeiten. Eingebaute Kinematik-Analysefunktionen ermöglichen Kollisionsuntersuchungen an komplexen Mechanismen. Für Anwender im Bereich der Blechbearbeitung gibt es komfortable Auf- und Abwicklungsfunktionen, die unter anderem auch Materialeigenschaften berücksichtigen. Die vom 3D-Modell abgeleiteten 2D-Zeichnungen sind assoziativ und dienen der weitestgehend automatischen Erstellung vollständiger Produktionsunterlagen.
Last but not least: Die serienmäßig integrierte Programmierschnittstelle Helix Access erlaubt nicht nur die einfache Entwicklung eigener Zusatzfunktionen, sondern auch die vollständige Einbindung in ein firmenweites EDM/PDM-System. Dem Datenmanagementsystem können alle relevanten Modellinformationen nach Bedarf zugänglich gemacht werden. Für die Verwaltung der einzelnen Daten existieren bereits verschiedene Lösungen in unterschiedlichen, dem Bedarf des Anwenders angepaßten Ausbaustufen.
Gerade im Werkzeug- und Formenbau ist der Datenaustausch mit anderen CAD/ CAM-Systemen immens wichtig. Mit der neuen integrierten Lösung von Helix und Adem steht dem Anwender nun eine ganze Palette meist bidirektionaler Schnittstellen zur Verfügung. Formate wie zum Beispiel DXF/DWG, IGES, VDA-FS, STEP, SAT (Acis) und DSN (Designbase) werden unterstützt. Sind importierte 3D-Modelle fehlerhaft, können diese mit Hilfe der von Helix bereitgestellten Healer-Funktion repariert werden. Die Umwandlung in Volumenmodelle erfolgt automatisch.
Fit für den Werkzeug- und Formenbau
Helix bietet außerdem die für den Werkzeug- und Formenbau notwendigen Optionen zur automatischen Generierung von Formschrägen und Formtrennungen. Besonders praktisch ist auch die Fill-Funktion von Helix: Auf Befehl können zum Beispiel Bohrungen verschlossen werden, um nachfolgende Fräsprozesse nicht zu stören.
Im Fertigungsbereich stehen dem Anwender für das Fräsen verschiedene Funktionen zur Verfügung. Dazu gehören u.a. Konturenfräsen, Taschenfräsen mit beliebig vielen Inseln und mehrfachen Taschen, Zickzackfräsen, Fräsen entlang von Leitkurven, Z-Level-Schruppen und -Schlichten und das Bearbeiten von Hohlkehlen. Unterschiedliche Bearbeitungsstrategien lassen sich dabei auf Wunsch kombinieren und in der Zustellung auch als Rauhtiefenvorgabe definieren. Das System ermittelt hierbei automatisch den optimalen Werkzeugweg für jeden Schnitt.
Kundenservice mit oberster Priorität
CSC/Microcadam betreut mit circa 75 000 Helix-lnstallationen weltweit eine breite Anwenderschaft, vorrangig aus dem Maschinenbau, Anlagenbau, Fahrzeugbau, Schiffsbau, der Luftfahrtindustrie, dem Gerätebau und der Gebrauchsgüterindustrie. Ähnlich ist es mit Adem: das CAM-System von Omega Technologies ist weltweit mit 8 400 Installationen in den gleichen Anwendungsgebieten wie Helix im Einsatz.
Beide Systemhersteller vertreiben ihre Software über autorisierte Händler, die gleichzeitig den Kundensupport vor Ort übernehmen. Über die regionalen Niederlassungen erhalten die Händler umfangreiche Unterstützung bei der Vermarktung und dem Support der Software, unter anderem durch regelmäßige Schulungen, gemeinsame Marketingaktionen und kostenlosen Hotline-Service. Aus der Zusammenarbeit in der gemeinsamen Entwicklung der Software folgt für CSC/Microcadam und Omega Technologies auch die Zusammenarbeit im Support. Unterstützt wird dies seit kurzem auch im Internet. Unter der Adresse www.helixsystem. com finden sich aktuelle Kundeninformationen, wie auch wichtige Informationen speziell für Händler. Letztere auf einer separaten, paßwortgeschützten Sektion.
Auch der Helix-Anwenderkreis belegt einige Seiten. Hier findet man beispielsweise schnell den richtigen Ansprechpartner für ein spezifisches Problem.
Nahtloser Übergang zur Fertigung
Mit Adem stehen dem Benutzer alle für die Fertigung notwendigen Optionen zur Verfügung. Es umfaßt Module für 2D-Drehen, Bohren, Schneiden und Stanzen, wie auch 2D-, 2,5D- und 3D-Fräsen sowie bis zu 4,5D-Drahterodieren. Wie mit Helix, kann der Anwender auch mit Adem in der Dimension seiner Wahl arbeiten. Selbst die Benutzerführung ist die gleiche. Somit ist keine Umstellung auf eine andere Oberfläche notwendig. Außerdem stehen Adem die gleiche Flexibilität und die gleichen intelligenten Auswahlfunktionen von Helix zur Verfügung.
Diese CAM-Software unterstützt auch verschiedene Simulations- und Verifikationsverfahren und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Werkzeugwege zu optimieren. Durch die Verwendung von Makros für oft benötigte Abläufe wird der Programmieraufwand merklich reduziert. Es stehen mehr als 300 Postprozessoren zur Verfügung, die bereits eine breite Palette von Maschinensteuerungen für Fräsen, Drehen, Bohren, Nibbeln, Draht- oder Laserschneiden abdecken. Der besondere Vorteil des CAM-Systems ist die automatische Restmaterialbearbeitung im 2D- und 3D-Bereich. Dabei lassen sich beliebig viele Werkzeuge hintereinander definieren.
Die Helix-Produktfamilie
Die Basismodule des Helix Designsystems, Helix Modeling und Helix Drafting, verfügen serienmäßig bereits über alle wichtigen Funktionen, die in der modernen Produktentwicklung benötigt werden. Sie bieten umfangreiche Möglichkeiten für die Konstruktion komplexer Bauteile und Baugruppen und werden nur durch spezielle, funktionale Zusatzapplikationen ergänzt, die von CSC/Microcadam selbst oder internationalen Partnerfirmen entwickelt werden. Dazu gehören Programme für
n EDM/PDM (Daten-management),
n FEM (Berechnungen von Bauteilbeanspruchungen),
n AEC (Anlagenbau), den Datenaustausch
n die Integration benutzerdefinierter oder Standardteilbibliotheken und Normalien, die Schemataplanerstellung (insbesondere Schaltplanentwicklung),
n die photorealistische Darstellung von Konstruktionsmodellen, interaktives Training im Internet u.a.
Auch über diese Zusatzapplikationen kann man sich im Internet unter www.helixsystem.com umfassend informieren!
Internet
Anzeige

Video aktuell

Basierend auf dem brandneuen Standard Wireless-IO-Link zeigt Timo Mauderer, Leiter Vorentwicklung bei der Zimmer Group den intelligenten Roboterflansch, der kabelgebundene mechatronische Greifer mit wireless-IO-Link verknüpft und somit eine externe Roboterverkabelung in vielen Fällen überflüssig macht.

Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Top-Thema Spannvorrichtungen

Spannvorrichtungen

Alles über Spannvorrichtungen und welches Einsparungspotenzial sie bieten

Top-Thema Schaltschränke

Alle Infos über den Schaltschrankbau mit seinen Komponenten, Geräten und deren Verdrahtung

Kalender

Aktuelle Termine für Konstrukteure

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de