Optimierte Lagerkinematik am Pendelrollenlager

Auf ein langes Leben!

Die Pendelrollen-lager E1 bieten durch ihre 17 % höhere Tragfähigkeit eine Lebensdauersteigerung um 70 %
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Das E1 Pendelrollenlager bietet dem Kunden mehr Leistung, Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit. Neueste Forschungserkenntnisse in der Lagerkinematik, Materialentwicklung und Fertigung haben ihre Realisierung möglich gemacht.

Mit dem E1-Pendelrollenlager hat FAG eine weitere Leistungssteigerung ihrer Pendelrollenlager realisiert. Erhöhte Tragfähigkeit, gesteigerte Fertigungsqualität, verbesserte Oberflächen sowie engere Toleranzen sind dafür die Grundlage. E1-Lager haben damit eine längere Lebensdauer. Die optimierte Lagerkinematik bewirkt eine niedrige Reibung und günstige Betriebstemperaturen. Das Lager ist universell verwendbar, ob bei hohen Radial- und Axialkräften, Unwuchtkräften, Beschleunigungskräften, schwingenden Beanspruchungen, hohen Drehzahlen, Winkelbewegungen oder Dauertemperaturen bis 200 ºC.

Die neue E1-Version entstand auf der Basis der E-Konstruktion. FAG hat als erster Hersteller vor mehr als 20 Jahren mit dem E-Lager bereits einen Meilenstein in der Tragzahlsteigerung gesetzt. E-Konstruktion bedeutet, dass das Lager ohne Mittelbord am Innenring konstruiert wurde. Dies sorgt für ein Höchstmaß an längeren und tragfähigeren Tonnenrollen.
Mehr Kundennutzen
„Aufgrund einer um 17 Prozent erhöhten Tragfähigkeit konnten wir die nominelle Lebensdauer um 70 Prozent steigern – und das bei gleichen Preisen”, erläutert Forschungs- und Entwicklungsleiter Dr. Matthias Wiemer die signifikanten Vorzüge.
Möglich wurde dieser Leistungssprung durch neueste Forschungserkenntnisse auf den Gebieten der Lagerkinematik, Materialentwicklung und Fertigung. Ausgehend von der bewährten E-Konstruktion haben die FAG-Ingenieure vor allem die Lager- und Rollengeometrie optimiert. Durch die gesteigerte dynamische Tragzahl ist das Lager höher belastbar. Für den Kunden ergibt sich dadurch ein deutlich verbessertes Preis-Leis-tungsverhältnis. Allein durch den Austausch der genormten Lager erzielt der Kunde ein hohes Maß mehr an Leistung. Oder aber er kann bei Neukonstruktionen durch den Downsizing-Effekt profitieren.
Zahlreiche Varianten
Die Pendelrollenlager E1 gibt es in zahlreichen Variationen und Größen. Das Programm umfasst insgesamt acht Baureihen nach DIN 635-2. Sie stehen für Wellen von 20 bis 200 mm, mit Außendurchmessern von 52 bis 320 mm zur Verfügung. Es gibt sie mit zylindrischer oder kegeliger Bohrung. Daher hat der Kunde mehrere Möglichkeiten, die Lager auf der Welle zu montieren. Schmale Lager mit niedrigem Querschnitt, z. B. der Reihe 230, ermöglichen hohe Drehzahlen und benötigen wenig Einbauraum. Breite Lager mit hohem Querschnitt, z. B. der Reihe 223, haben dagegen eine sehr hohe Tragfähigkeit.
In der Regel sind die Lager mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring versehen. Die Käfige bestehen aus glasfaserverstärktem Polyamid, Stahlblech oder Messing. Sonderausführungen für spezielle Betriebsbedingungen sind möglich.
Auch die Anwendungsvielfalt kann sich sehen lassen: Im Trockenteil von Papiermaschinen verkraften Pendelrollenlager hohe Drehzahlen und Temperaturen. Im Bergbau, in der Aufbereitungstechnik und in Baumaschinen nehmen die Lager höchste Belastungen und vielfach auch Stöße sicher auf. In Schwingmaschinen treten neben hohen Belastungen und Drehzahlen auch Beschleunigungskräfte auf. Hierfür ist eine Spezialausführung der Pendelrollenlager E1 mit eingeengten Toleranzen und vergrößerter Radialluft ausgelegt. Bei Ruderlagern, die nur geringe Schwenkbewegungen ausführen, kommt es z. B. auf die hohe statische Tragfähigkeit an. In Getrieben werden die hohe radiale Tragfähigkeit, die Axialbelastbarkeit sowie die Winkeleinstellbarkeit der E1 genutzt.
Ausführliche Informationen:
E1-Katalog
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