Prozeßoptimierung im Technischen Büro mit PC Workstations

3D-Rekordläufer

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PC Workstations erlangen als Hardware für Konstruktion und Entwicklung immer mehr an Bedeutung. Dieser Erfolg basiert auf einer deutlichen Steigerung an Leistung und Bedienungskomfort. PC Workstations haben heute eine Leistungsstärke erreicht, mit der auch umfangreiche grafische Aufgaben umgesetzt werden können.

Die Autoren dieses Beitrages sind Petra Wochnik, Commer-cial Channel Organisation und Thomas Höpfler, Produktmanager für PC und PC Worksta-tions bei Hewlett-Packard, Böblingen

Neue Chipsätze
Führende Hersteller bemühen sich ständig um eine Weiterentwicklung der Hochleistungs-Systeme PC Work-stations.
Eine innovative Entwicklung bei den NT-Workstations ist beispielsweise der AGP (Accelerated Graphics Port)-Chipsatz, der im Gegensatz zu früheren Systemen eine viermal schnellere Grafikbearbeitung bietet. Dem Anwender steht damit die derzeit schnellste Grafikbearbeitung auf einer Intelplattform zur Verfügung. Die hohe Geschwindigkeit erreicht er durch die direkte Kommunikation zwischen dem Grafiksystem, dem Prozessor und dem Systemspeicher. Bis zu 533 Megabyte in der Sekunde werden so zwischen den verschiedenen Komponenten übertragen. Die Spezialprozessoren entlasten den Prozessor des Systems von grafischen Berechnungen. Dadurch steht eine höhere Rechenleistung für Anwendungen zur Verfügung.
Das schlägt sich in meßbaren Leistungswerten für die PC-Workstations nieder: Im Juli-Test der Business Application Performance Corporation (Bapco) erreichte die HP Kayak XU PC Workstation einen neuen Sysmark NT 4.0 Rekordwert von 418.
Innovative Grafik-beschleuniger
Einen entscheidenden Entwicklungsschritt für den Einsatz im technischen Büro markiert der Grafikbeschleuniger Visualize fx6, der seit kurzem in den leistungsstärksten Workstations von HP, der Kayak XW, zum Einsatz kommt. Ingenieuren und 3D-Konstrukteuren stehen damit insgesamt sechs PA-RISC-Prozessoren für aufwendige Berechnungen wie 3D-Animationen zur Verfügung. Damit ist die PC Workstation Kayak XW das weltweit schnellste 3D-System unter Windows NT. Die Grafikkarte, die bislang ausschließlich Unix-Systemen vorbehalten war, wurde jetzt für die NT-Umgebung neu entwickelt. Das System verfügt nun über Direct Memory Access (DMA) sowie doppelte Texturprozessoren mit 32 MB Texturspeicher. Die HP Workstation erreicht im Test ein Benchmarkergebnis von 181 Viewperf-CDRS-03 und 52.05 Viewperf Awadvs-01 und somit eine weitaus höhere Leistung als beispielsweise eine Silicon Graphics InfiniteReality, die auf Vergleichswerte von 161 beziehungsweise 45.43 kommt.
Preise um Faktor fünf geringer
Auch die übrige Ausstattung heutiger PC-Workstations kann sich sehen lassen. Bis zu zwei Intel Pentium II Xeon Prozessoren, 128 MB SDRAM-Hauptspeicher und 4,5 GB große Festplatten mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 10 000 1/min gehören heute zur Ausstattung der NT-Systeme. Und das bei Preisen, die etwa um den Faktor fünf niedriger liegen als vergleichbare Unix-Workstations. Für eine PC Workstation mit der genannten Ausstattung müssen weniger als 10 000 DM investiert werden.
Sicher brauchen nicht alle Anwender für ihre Arbeitsgebiete die geballte Kraft dieser PC Workstation.
Wer nicht auf eine solche enorme 3D-Leistung angewiesen ist, für den stehen abgespeckte Alternativen bereit. So sind etwa Modelle mit einem Hauptspeicher von 2 GB SDRAM erhältlich. Als Grafikbeschleuniger leistet z. B. eine Gloris Synergy Grafikkarte von Elsa, die auf der Permedia-2-Technik von 3Dlabs aufbaut, gute Dienste.
Intelligentes Über-wachungssystem
Neue Diagnose-Tools erleichtern die tägliche Arbeit mit den PC Workstations. So zeigt bei den HP PC-Workstations etwa das integrierte Überwachungssystem HP MaxiLife auf seinem LCD bei Bedarf detaillierte Informationen zur Hardware-Kontrolle sowie Fehlerwarnungen und Statusberichte an. Das Tool vermeidet Sy-stemausfallzeiten und reduziert die Supportkosten, indem es selbständig die wichtigsten Systemkomponenten überwacht. Die ständig durchgeführte Systemdiagnose erkennt Systemfehler und vermeidet Abstürze. Ein weiteres Plus: HP MaxiLife ist unabhängig vom internen Bussystem. Diagnose und Überwachung lassen sich auch dann durchführen, wenn Hauptkomponenten wie CPU oder RAM nicht arbeiten oder kein Betriebssystem läuft.
Virtuelle Produkt-modelle
Ein wichtiges Anwendungsgebiet der PC Workstations ist die Entwicklung komplexer 3D-Modelle. Bekanntermaßen wird für jedes neue Produkt vor Beginn der Serienproduktion in der Regel ein Prototyp entwickelt. Dieser Prozeß ist oft teuer und aufwendig, da nicht nur der Prototyp selbst, sondern auch die für seine Herstellung notwendigen Werkzeuge produziert werden müssen. Mit den PC Worksta-tions steht dagegen eine relativ günstige Alternative zur Verfügung, mit der sich dreidimensionale Modelle am Bildschirm entwickeln lassen. Die virtuellen Modelle ersetzen die gegenständlichen Prototypen., die an der PC Workstation generiert werden können. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß die Modelle des Computer Aided Engineering (CAE) allen Anforderungen an Maße, Form, Farbe, Oberfläche, Material, Statik und Ergonomie usw. entsprechen. Hierfür sind NT-basierende PC Workstations in puncto Rechenkapazität und Grafikleistung mittlerweile gut gerüstet.
Internet
Führend im PC Workstation-Markt
Im PC-Workstation-Markt nimmt der Computer-Hersteller Hewlett-Packard eine führende Position ein. Nach Ergebnissen der International Data Corp. (IDC) hatte das Unternehmen 1997 weltweit einen Marktanteil von 17,2 Prozent bei Windows NT-basierenden Workstations. Sowohl beim Umsatz als auch bei verkauften Stückzahlen und der Wachstumsrate liegt HP deutlich vor dem Wettbewerb. HP setzte 1997 mit einem Wachstum von 132 Prozent bei den Stückzahlen industrieweit eine Rekordmarke und lieferte mehr als 220.000 PC Workstations aus. Diese führende Position untermauert Hewlett-Packard auch mit seinen neuen Produktentwicklungen. Die PC Workstations der Kayak-Baureihe arbeiten mit den jeweils neuesten Intel-Prozessoren und neuentwickelten Chipsätzen. Die aktuellen Modelle der Reihen Kayak XU und Kayak XW sind mit bis zu zwei der neuen 400 MHz Pentium II Xeon Prozessoren von Intel ausgestattet. Durch die enge Zusammenarbeit mit Intel stellt HP sicher, daß Anwender mit der jeweils fortschrittlichsten NT-Technologie arbeiten.
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