Infrarot-Systeme lassen sich exakt an den Fertigungsprozess anpassen Autoscheiben kleben dichter - KEM

Infrarot-Systeme lassen sich exakt an den Fertigungsprozess anpassen

Autoscheiben kleben dichter

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Infrarot-Strahler reagieren innerhalb von Sekunden und lassen sich so exakt an die Arbeitsschritte von Robotern ansteuern Bild: Heraeus Noblelight
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Ein maßgeschneidertes Infrarot-System von Heraeus Noblelight ermöglicht dem Automobilzulieferer Dura Automotive Systems in Großbritannien, Dichtungen an Auto-Seitenscheiben effizient und exakt zu verkleben. Das System ist perfekt in den Fertigungszyklus integriert, weil Infrarot-Strahler, anders als konventionelle Wärmequellen, im Sekundentakt abgestimmt auf die Arbeitsschritte von Robotern angesteuert werden können und noch weitere Anwendungsvorteile bieten.

Dr. Marie-Luise Bopp, Marketing, Heraeus Noblelight

Dura Automotive Systems ist einer der weltweit führenden Hersteller von Fahrzeugkomponenten mit Hauptsitz in den USA. Die Produkte des Unternehmens sind in mehr als 300 Fahrzeugmodellen weltweit zu finden. Für einen wichtigen Auftrag von einem großen britischen Autohersteller sollten Seitenscheiben mit Dichtungen entlang der Kanten hergestellt werden.

Dura setzte hierfür eine robotergestützte Fertigungszelle mit zwei Robotern ein, in der eine primäre Klebstoffbeschichtung auf die Seitenfenster aufgebracht und im darauffolgenden Schritt die Dichtungen aufgeklebt werden. Um eine ideale Verklebung der Dichtungen mit der primären Beschichtung sicherzustellen, muss die Beschichtung auf eine bestimmte Temperatur gebracht werden. Denn erst, wenn der geforderte Grad an Aushärtung und Klebkraft erreicht ist, kann in einem weiteren Schritt das Glas exakt überspritzt werden.

Als beste Lösung für den Wärmeprozess wurde Infrarot-Strahlung erachtet, denn im Gegensatz zu einem Heißluftofen nimmt ein Infrarot-Strahler wesentlich weniger Platz in Anspruch, kann exakt und abgestimmt auf die Arbeitsschritte des Roboters angesteuert werden und ist energieeffizienter.

Erste Tests im Anwendungszentrum von Heraeus Noblelight stellten sich als so erfolgreich heraus, dass ein Infrarot-System mit schnellen mittelwelligen Strahlern mit einer Leistung von 24 kW in die Fertigungszelle eingebaut wurde. Je nach Anforderung kann das System eine große oder zwei kleinere Scheiben erhitzen, wobei durch ein Pyrometer eine gleichmäßige Oberflächentemperatur der Beschichtung sichergestellt wird. „Das Infrarot-System passt sich perfekt in den Fertigungszyklus ein“, bestätigt Oli Lebrun, Projektleiter bei Dura Automotive Systems. „Und wir profitieren von einer zusätzlichen Energieersparnis, da die schnelle Reaktionszeit der Strahler dafür sorgt, dass diese nur heizen, wenn es benötigt wird. jpk


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