Plasmachemische Verfahren Oxidkeramische Schichten für Leichtmetalle - KEM

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Plasmachemische Verfahren

Oxidkeramische Schichten für Leichtmetalle

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Die Entwicklung, Herstellung und Veredelung hochbelastbarer Funktionsoberflächen für Werkstoffe und komplexe technische Bauteile unterschiedlicher Materialien ist das Geschäft der AHC Oberflächentechnik. Mit eigenentwickelten und patentierten Verfahren lassen sich heute nahezu alle metallischen Grundwerkstoffe sowie Kunststoffe in ihren Eigenschaften optimieren.

Der Autor: Jürgen Diesing, Marketing, AHC Oberflächentechnik, Kerpen

Das Werk Berlin der AHC Oberflächentechnik GmbH ist Spezialist für so genannte plasmachemische Verfahren, die unter den Markennamen Kepla-Coat für Aluminium und Titan bzw. Magoxid-Coat für Magnesium am Markt eingeführt sind. Diese Beschichtungsverfahren führen zu weißen, verschleiß- und korrosionsbeständigen oder auch zu schwarzen, stark Licht absorbierenden Oxidkeramik-Schichten.
Für beide plasmachemische Verfahren verfügen die Berliner über eine industrielle Großanlage mit kompletter Vor- und Nachbehandlung. Die Anlage wird vollautomatisch prozessgesteuert und hat ein Elektrolytvolumen von 2,8 m3. Es können Bauteile bis 2 m Länge in der Großserie oder als Einzelstücke beschichtet werden. Eine neue, vollautomatische Anlage für Magoxid-Coat schwarz ist für die Serienproduktion geplant, vor allem für die Automobilindustrie.
Die Beschichtungsverfahren benötigen Salzlösungen als Elektrolyte und eine äußere Stromquelle. Das zu beschichtende Werkstück, das aus einer Aluminium-, Titan- oder Magnesium-Legierung besteht, wird dabei als Anode geschaltet. Die Oberfläche des Werkstückes wird über Plasmaentladungen im Elektrolyten in eine weitgehend kristalline Schicht umgewandelt, die aus Oxiden des entsprechenden Grundmaterials gebildet wird. Die Schichten wachsen bei ihrer Entstehung teilweise in das Metall hinein und weisen dadurch eine sehr hohe Haftfestigkeit auf sowie, wie das Unternehmen betont, eine hervorragende Dauerschwingfestigkeit. Die Festigkeit des Grundmaterials wird nicht oder nur gering beeinträchtigt. Die Kepla-Coat-Schicht ist kurzzeitig bis 2000 °C temperaturbelastbar, bei Titanwerkstoffen als Grundmaterial dauerhaft bis 700 °C.
Feinere Strukturen durch Magnesium-Legierungen
Die Motivation für den Einsatz von Leichtmetallen besteht vor allem darin, Bauteilgewicht einzusparen. Magnesium-Legierungen bieten zudem Vorteile im Gießprozess. Es lassen sich feinere Strukturen erzeugen. Die plasmachemischen Verfahren sorgen für verschleiß- und korrosionsfeste Oberflächen (weiße Varianten) beziehungsweise für UV-beständige und Licht absorbierende Schichten (schwarze Verfahren). Der Lichtabsorptionsgrad der schwarzen Oberflächen liegt über 95 %.
Kepla-Coat weiß wird überwiegend für Maschinenbauteile eingesetzt und eignet sich für Sonderanwendungen dort, wo andere Schichten etwa auf Grund mangelnder Dauerschwingfestigkeit versagen. Kepla-Coat schwarz wird dort verwendet, wo eine sehr gute UV-Beständigkeit und eine hohe Lichtabsorption gefordert werden. Eine Spezialität der Berliner AHC-Niederlassung ist die einseitige Beschichtung von 50 μm dünnen Titan-Folien mit Kepla-Coat schwarz und die anschließende Beklebung von Bauteilen mit diesen Folien.
Mit Magoxid-Coat weiß werden Magnesium-Bauteile beschichtet, um sie vor Verschleiß und Korrosion zu schützen. Magoxid-Coat weiß kann auch nachträglich lackiert werden, beispielsweise Felgen für Sportwagen, Fahrräder und Rollstühle. Magoxid-Coat schwarz kommt zum Einsatz, wenn für Magnesium-Bauteile eine sehr gute Lichtabsorption und eine hohe UV-Beständigkeit gefragt sind.

Kontakt

40291216

info

AHC Oberflächentechnik GmbH
Kerpen
Tel. +49 2237 502-0
Detaillierte Beschreibung der Verfahren:
http://t1p.de/62a2
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