Vielseitige Antriebe für die Automation Dynamische Rundtische von Fibro - KEM

Vielseitige Antriebe für die Automation

Dynamische Rundtische von Fibro

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Unter dem Begriff Rotomotion fasst Fibro seine Rundtische für Automationsanlagen zusammen. Das Segment ist vergleichsweise jung, wächst ausgesprochen dynamisch und sorgt dank seines hohen Innovationsgrades für jede Menge Bewegung in unterschiedlichen Industriezweigen, aber auch in den Köpfen vieler Konstrukteure.

Marco Leichnitz, Produktmanager Geschäftsbereich Rundtische, Fibro GmbH, Weinsberg

Jürgen Gurt, Geschäftsführer der Fibro GmbH, sieht bei Rundtischen für Automationslösungen einen klaren Trend: „Der Markt fordert zunehmend effiziente, standardisierte und robuste, d. h. möglichst wartungsfreie Komponenten, die schnell und einfach in Anlagen integriert oder gleichzeitig autark eingesetzt werden können“. Highspeed-Rundtische der Baureihe Fibrodyn DM seien, so Gurt, exakt auf diese Anforderungen zugeschnitten: „Die dynamischen Antriebe aus dem Rotomotion-Programm vereinen extrem kurze Schaltzeiten und eine flexible Positionierung mit den Vorzügen einer kompakten Bauweise und der Möglichkeit einer vollständigen Integration der Steuerung. Hochstandardisiert und permanent ab Lager abrufbar bieten sie Konstrukteuren und Anlagenplanern jede Menge kreativen Spielraum und zugleich eine hohe wirtschaftliche Attraktivität.“ Die Abschlüsse des Herstellers zeigen: Immer häufiger werden herkömmliche, kurvengesteuerte Rundtische bei Aufbaudurchmessern bis 1600 mm und maximalen Transportlasten bis 750 kg durch die kompakte, lebensdauergeschmierte und flexibel einsetzbare Alternative ersetzt. So beispielsweise in Montageanlagen der Automotive-Industrie, in Heißpräge- und Siebdruckmaschinen, aber auch in Prüfständen, z. B. für Navigationsgeräte.

Hohe Positioniergenauigkeit

Ein spiel-, verschleiß- und wartungsfreier Direktantrieb sowie ein in die Rundtischachse integriertes Messsystem gewährleisten, dass unmittelbar nacheinander jede beliebige Position mit einer Teilgenauigkeit von ±21 arcsec und einer Wiederholgenauigkeit von ±7 arcsec angefahren werden kann. Dank der Absolutwegmessung ist kein Referenzpunktschalter erforderlich. Eine große, zentrale Mittenöffnung ermöglicht die Durchführung von Energie, Signalen und unterschiedlichen Medien. Alle drei Baugrößen des Fibrodyn DM gibt es optional auch als dezentral einsetzbare All-in-One-Lösung mit integrierter Steuerung. In dieser Version bietet der Fibrodyn DM ideale Voraussetzungen, um eine externe NC-Steuerung einzusparen, den Schaltschrank zu entlasten, den Integrations- und Inbetriebnahmeaufwand zu minimieren und kleine Anlagen ohne komplexe Peripherie zu realisieren. Die integrierte Steuerung Fibrodrive plus verfügt wahlweise über eine SPS-, Profibus- oder Profinet-Schnittstelle. Mithilfe der intuitiv bedienbaren Software Fibro Servolink und einer serienmäßig integrierten Teachfunktion lassen sich die Stand-Alone-Rundtische besonders einfach bedienen. Alternativ können die gewünschten Positionen frei programmiert werden. Im Vergleich zu konventionellen Rundtischlösungen mit separater NC-Steuerung sinken die Investitionskosten mit Fibrodrive plus um bis zu 50 %.

Moderne Klassiker mit Kurvenantrieb

Dass auch bei klassischen, kurvengesteuerten Rundtischen neue Entwicklungen jede Menge Potenziale bieten, zeigt sich an der Baureihe Fibrotor, die zur Montage oder Magazinierung ebenso eingesetzt wird, wie für Transport- und Zuführaufgaben, zur leichten Zerspanung ebenso wie für die Laserbearbeitung. Bereits seit einiger Zeit sind Fibrotor-Rundtische mit fester Teilung, also EM, ER, RT, EM.NC und RT.NC, standardmäßig mit hocheffizienten Kurvenantrieben ausgestattet, die bei gleicher Massenträgheit und gleicher Schaltzeit etwa 20 % weniger Energie verbrauchen. Alternativ können höhere Massen bewegt, kürzere Schaltzeiten realisiert oder sogar kleinere Rundtische eingesetzt werden. Die zusätzliche Ausstattung der Tische mit Frequenzumrichtern bietet weitere Vorteile: Da die Ablaufprogramme für rechtsdrehenden, linksdrehenden oder pendelnden Betrieb bereits integriert sind und die elektrische Implementierung des Rundtischs beim Hersteller erfolgt, reduziert sich der Aufwand für die Inbetriebnahme auf ein Minimum. Er ermöglicht einen Sanftanlauf (auch nach Not-Stopp), einen Eil- und Schleichgang sowie eine Optimierung der Schaltzeiten. Mittels Drehstrom-Bremsmotorüberwachung minimiert er zudem den Verschleiß der Bremsen. Über den intelligenten Servoantrieb Fibrodrive plus können auch Fibrotor-Rundtische autark ohne Anbindung an eine NC-Steuerung betrieben werden.

Ringtisch für die Hochleistungsautomation

Jüngster Spross aus der Fibrotor-Baureihe ist der Ringrundtisch Fibrotor RT.0750, der speziell für den Einsatz in der Hochleistungsmontage konzipiert wurde. Das Novum dieses Ringtisches liegt in der konstruktiven Auslegung der Lagerung. Im Vergleich zu herkömmlichen Leichtbau-Rundtischen ist den Entwicklern beim Fibrotor RT.0750 eine Verdoppelung des maximalen Kippmoments bei gleichzeitiger Verdreifachung der zulässigen Beladung gelungen. Ein attraktiver Preis, kurze Schaltzeiten, sanfte Beschleunigungswerte und eine hohe Teilgenauigkeit von ±12 arcsec sind weitere Merkmale die den RT.0750 auszeichnen.

Modular aufgebauter Schwerlastpositioniertisch

Nach oben hin rundet der modular aufgebaute Schwerlastpositioniertisch Fibromat das Rotomotion-Programm ab. Ob Art und Anzahl der Motoren, Größe der Mittenbohrung, Medienverteiler, Schleifringübertragungen oder Absolutmesssysteme: der lebensdauergeschmierte, wartungsfreie Verwandlungskünstler bietet ein so hohes Maß an Gestaltungsfreiheit, dass aufwendige und damit teure und langwierige Sonderlösungen zur Ausnahme werden. Je nach Baugröße liegt die Wiederholgenauigkeit bei etwa 10 arcsec, mit Absolutmesssystem lässt sich diese auf bis zu 5 arcsec steigern. Da das Getriebe nicht selbsthemmend ist, entstehen bei einem plötzlichen Stromausfall oder Notstopp keinerlei Schäden an der Mechanik des Rundtischs. Zudem schwingt der Tisch selbst bei großen Aufbauten während der Positionierung nicht auf. In der Basisausführung kann der Fibromat ohne motorischen Antrieb manuell gedreht oder über einen Roboter angetrieben werden. Wird er mit einem Motor ausgestattet, deckt er bereits die meisten aller möglichen Anwendungen ab. Mit zwei parallelen Antrieben wiederum lassen sich besonders kurze Schaltzeiten realisieren, das Regelverhalten bei großen Lasten optimieren oder die Notstoppzeiten signifikant verkürzen. In der Grundversion sind Fibromat-Positioniertische mit einem Asynchron-Servogetriebemotor mit vorkonfiguriertem Antriebsumrichter ausgestattet. Ebenso gut können alle anderen gängigen Motortypen bekannter Hersteller eingesetzt werden. Die Antriebe sind stets so platziert, dass sie sich mit minimalem Aufwand und ohne Demontage der Anschlusskonstruktion nach unten ausbauen lassen. Standardmäßig verfügen die Rundtische über eine große, zentrale Mittenbohrung, die bei Bedarf zu minimalen Mehrkosten weiter vergrößert werden kann. Die Rundtische gibt es in vier Größen mit Schalttellerdurchmessern von 800 bis 1600 mm. Die kleinste Größe erlaubt Aufbauten bis Durchmesser 4500 mm und Transportlasten bis 10.000 kg, die größten Aufbauten bis 9500 mm und 25.000 kg. Die Mittenbohrung misst zwischen 320 und 1200 mm. bec Detaillierte Informationen zu maßgeschneiderten Rundtischlösungen: http://hier.pro/U3gSz

Motek: Halle 3, Stand 3408

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