KEM vor Ort Sigmatek GmbH & Co. KG, A-Lamprechtshausen - KEM

Steuerungssysteme

KEM vor Ort Sigmatek GmbH & Co. KG, A-Lamprechtshausen

Geschäftsführer Andreas Melkus
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(HB) Anläßlich der offiziellen Eröffnung des Sigmatek Innovation Centers stellte die Sigmatek-Geschäftsführung das Leistungsspektrum ihres modernen Technologiezentrums für Automatisierungstechnik Kunden und Geschäfts-partnern aus Österreich, der EU und den USA am 18.5.2001 vor. Der permanent expandierende internationale High-Tech-Betrieb kann nunmehr bis zu 250 Mitarbeiter aufnehmen. KEM befragte auf dieser eindrucksvollen Firmenpräsentation den Firmenmitbegründer, -mitinhaber und Geschäftsführer für Entwicklung und Vertrieb, Andreas Melkus.
KEM: Herr Melkus, mit dem Distributed Automation System „Dias”, bestehend aus Industrie-PCs, Modulen, Servo-Systemen und Bedienterminals ha-ben Sie einen Maßstab in der Hardware-Automatisierungstechnologie gesetzt. Als Gegner der reinen Soft-SPS bringen Sie jetzt die Lasal-Software auf den Markt. Wie passt das zusammen?
Melkus: Sehr gut, da Lasal ein plattformunabhängiges Softwaretool ist. Die Zielhardware kann entweder eine SPS-CPU oder ein Terminal oder ein IPC sein. Somit bieten wir wesentlich größere Anwendungsmöglichkeiten als eine herkömmliche „Soft-SPS”. Durch die grafische Gestaltung der objektorientierten Programmierung und die Client-Server Architektur werden nun auch an der Softwarefront innovative Maßstäbe gesetzt.
KEM: Alle reden vom Ethernet für die Automatisierung. Sigmatek setzt in der Kommunikation aber beharrlich auf seinen 11 MBit/s schnellen Dias-Bus mit 6,3 (s Responsetime. Schwimmen Sie gegen den Trend?
Melkus: Wir reden nicht nur davon, sondern bieten bereits seit zwei Jahren eine fertige Ethernet-Lösung mit TCP/IP als Kommunikationsprotokoll an. Somit steht unseren Kunden eine Kommunikationsschnittstelle in die Welt des Internet, LAN, WAN etc. zur Verfügung. Der Einsatz vom TCP/IP als Feldbus-protokoll ist denkbar ungeeignet durch die fehlende Deterministik und die unzureichende Netzwerkzykluszeit. Darum bleibt abzuwarten, ob sich hier ein adäquater Industriestandard etablieren wird.
KEM: Unzählige verkaufte Sigmatek-Steuerungen im Jahre 2000 rufen nach Globalisierung und Präsenz auf allen Industriemärkten. Welche Strategie bieten Sie in dieser Hinsicht Ihren Kunden?
Melkus: Derzeit sind wir in den wichtigsten europäischen Ländern und in den USA durch einen Generaldistributor vertreten. So gewährleisten wir unseren Kunden den optimalen Service. Nun haben wir in Deutschland eine eigene Niederlassung mit zwei zusätzlichen Büros gegründet, um die Akquisi-tionstätigkeit zu verstärken. Als Global Player werden wir auch in Zukunft weitere Märkte erschließen.
KEM: Bleiben Sie trotz heutiger überdurchschnittlicher Produktqualitäten, Wertschöpfungen, Umsatzwachstum und Investitionstätigkeiten dennoch cool für die Zukunft?
Melkus: Wir können der Zukunft ruhigen Auges entgegensehen. Sigmatek hat eine breite Produktpalette, um fertige Lösungen anbieten zu können. Im Jahr 2000 hatten wir eine außergewöhnliche Umsatzsteigerung und für heuer erwarten wir wieder ein normales kontinuierliches Wachstum. Unsere Kunden anerkennen die hervorragende Qualität und die hohe Serviceorientierung.
Weitere Informationen zum Automatisierungs-system Dias
E KEM 416
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